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Masterarbeit: Techno-ökonomische Analyse alternativer Herstellungsprozesse in der chemischen Grundstoffindustrie

Ausschreibendes Institut: IEK-3 - Elektrochemische Verfahrenstechnik
Kennziffer: D054/2017, (Wirtschafts-)Ingenieurwissenschaften, Energie- und Verfahrenstechnik

Beginn der Arbeit: sofort / nach Vereinbarung
Angelegte Dauer der Arbeit: 6 Monate

Aufgabengebiet
Am Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-3) werden Strategien zur Erfüllung der Treibhausgasreduktionsziele der Bundesregierung entwickelt. Neben dem Ausbau Erneuerbarer Energien stellt die Steigerung der Energieeffizienz von Techniken und Prozessen eine wichtige Option dar, um den Energieverbrauch und damit auch die Klimagasemissionen zu reduzieren. Die chemische Grundstoffindustrie zählt zu den energieintensivsten Branchen der Industrie. Sie ist alleine für 6% der gesamten jährlichen CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Daher gilt es, für die betreffenden Branchen energieeffiziente Verfahren zu identifizieren und deren Energieeinsparpotenzial und mögliche Treibhausgasreduktionbeiträge abzuschätzen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden fluktuierenden Stromerzeugung stellt sich darüber hinaus die Frage nach der Flexibilität von Industrieprozessen (z.B. Demand Side Management).

Aufgabenbeschreibung
Im Rahmen der Masterarbeit soll eine Analyse der CO2- und energieintensivsten Prozesse der chemischen Grundstoffindustrie angefertigt werden. Diese soll im Detail umfassen:

  • Eine umfangreiche Literaturrecherche zu den Herstellungsprozessen in der chemischen Grundstoffindustrie sowie eine Selektion der relevantesten Zwischen- und Endprodukte
  • Die Durchführung einer Analyse und Bewertung zur Substituierbarkeit dieser Produkte
  • Die Bewertung der Flexibilitätseigenschaften ausgewählter Herstellungsverfahren
  • Eine technische und ökonomische Untersuchung alternativer Herstellungsverfahren auf energetischer Ebene
  • Eine Potenzialanalyse (Energie, Emissionen, Kosten) bei Einsatz alternativer Stoffe und Technologien für die Grundstoffindustrie im Kontext der Energiewende

Qualifikation

  • Sie studieren (Wirtschafts-)Ingenieurwissenschaften, Energie- bzw. Verfahrenstechnik oder einen vergleichbaren Studiengang mit diesem Schwerpunkt und verfügen über energiewirtschaftliche Grundkenntnisse.
  • Sie haben Interesse an interdisziplinären Herausforderungen, eine gute Auffassungsgabe und analytische Fähigkeiten.
  • Idealerweise verfügen Sie bereits über erste Kenntnisse im Bereich der chemischen Industrie und haben Modellierungsansätze auf diesem Gebiet kennengelernt.

Unser Angebot
Wir bieten Ihnen eine vielseitige, hochmotivierte Arbeitsgruppe mit internationaler Prägung innerhalb einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa sowie die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung des Energiesystems der Zukunft.

Ansprechpartner
Peter Lopion
Forschungszentrum Jülich GmbH
Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK)
IEK-3: Elektrochemische Verfahrenstechnik
52425 Jülich

Tel.: 02461 61-9743
E-Mail: p.lopion@fz-juelich.de
http://www.fz-juelich.de/iek/iek-3
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


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