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Doktorarbeit: Modellierung und Simulation der Wechselwirkungs- und Freisetzungsvorgänge für Radiokohlenstoff in graphitischen Strukturen

Ausschreibendes Institut: IEK-6 Nukleare Entsorgung und Reaktorsicherheit
Kennziffer: D085/2013, Naturwissenschaften

Das Institut für Nukleare Sicherheitsforschung des Forschungszentrums Jülich befasst sich mit der Erforschung der Sicherheitsaspekte der nuklearen Entsorgung, des nuklearen Brennstoffkreislaufs und der kerntechnischen Anlagen, wobei die Entwicklung und Anwendung komplexer Simulationsverfahren und experimenteller Methoden eine zentrale Rolle spielen

Für die anstehenden Forschungsaufgaben an unserem Institut suchen wir zum nächstmöglichen Termin eine/n qualifizierte/n

DOKTORANDEN/IN,
aus dem Bereich der Naturwissenschaften

Aufgrund der breiten Nutzung des Graphits als Moderator- und Reflektormaterial in Kernreaktoren wird mit der Bestrahlung hohe Menge Radiokohlenstoff gebildet, dessen direkte Endlagerung hohe Endlagerkapazität erfordert. Mit Hilfe physikalisch-chemischer Prozesse kann eine kontrollierte und konzentrierte Freisetzung des radioaktiven Kohlenstoffs aus dem bestrahlten Nukleargraphit erreicht werden, zu deren Realisierung das Verständnis des Entstehungsmechanismus, Wechselwirkungs- und Transportvorgänge die Voraussetzung ist. Im Rahmen dieser Arbeit werden auf der Grundlage analytischer und numerischer Verfahren Modelle entwickelt, dessen Ziel die Beschreibung und Simulation des aus verschiedenen Prozessstufen bestehenden Freisetzungsvorgangs ist. Hierbei werden Aktivierungs-, Versetzungs- und Diffusionsvorgänge sowie die Bildung molekularer Konfigurationen im Vordergrund stehen. Dazu werden molekulardynamische sowie Monte-Carlo-basierter Verfahren zum Einsatz kommen.

Ihre Qualifikation:

  • abgeschlossenes Universitätsstudium in Naturwissenschaften
  • Erfahrung mit dem Einsatz numerischer Rechen- bzw. Simulationsprogramme
  • fundierte Kenntnisse im Bereich Festkörperphysik und physikalischer Chemie
  • Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Teamfähigkeit

Erwünscht sind:

  • Kenntnisse in Programmiersprachen FORTRAN und C++
  • Erfahrung auf dem Gebiet der Molekulardynamik
  • Erfahrung mit der Anwendung der Monte-Carlo-Methode

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Ihre Ansprechpartner:
Prof. Dr. B. Thomauske / Prof. Dr. R. Nabbi
Institut für Energie- und Klimaforschung, IEK-6
Forschungszentrum Jülich GmbH
D-52425 Jülich

E-Mail: r.nabbi@fz-juelich.de
Tel: (++49) 2461 615065
Fax: (++49) 2461 612450

Prof. Dr. B. Thomauske / Prof. Dr. R. Nabbi
Institut für nuklearen Brennstoffkreislauf
RWTH-Aachen,
D-52425 Aachen

E-Mail: Thomauske@inbk.rwth-aachen.de
Tel: (++49) 241 8096521
Fax: (++49) 241 80696520


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