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Doktorandenstelle: "DNP-verstärkte Festkörper-NMR-Spektroskopie" im Forschungszentrum Jülich

Ausschreibendes Institut: ICS-6 - Strukturbiochemie
Kennziffer: D101/2013, Physik, Chemie, Biochemie

Die Abteilung „Biomolekulare Festkörper-NMR-Spektroskopie“ des ICS-6: Strukturbiochemie vergibt ein Doktorandenstipendium im Bereich Festkörper-NMR-Spektroskopie

Festkörper-NMR-Spektroskopie hat sich zu einer vielversprechenden Methode zur Strukturuntersuchung biologischer Makromoleküle entwickelt, die besonders dann zum Einsatz kommt, wenn Systeme untersucht werden sollen, die weder kristallin noch löslich sind, wie z.B. Membranproteine in Lipiddoppelschichten oder Proteinaggregate.
Eine der größten Herausforderungen ist dabei immer noch die inhärent niedrige Empfindlichkeit der NMR-Spektroskopie.
Eine Methode zur Empfindlichkeitssteigerung ist DNP (Dynamic Nuclear Polarization), bei der das im Vergleich zu Protonen 660-fach stärkere magnetische Moment ungepaarter Elektronen ausgenutzt wird. Gerade der Einsatz in der Festkörper-NMR-Spektroskopie erweist sich als besonders vielversprechend.

Eines der weltweit ersten Hochfeld-DNP-Festkörper-NMR-Spektrometer (600 MHz Protonenfrequenz) wird im September 2013 im biomolekularen NMR-Zentrum der Heinrich-Heine-Universität am Forschungszentrum Jülich installiert.

Ziel der ausgeschriebenen Doktorarbeit ist es, diese Methode zu etablieren und zur Charakterisierung von membrangebundenen Rezeptormolekülen anzuwenden.

Der Kandidat sollte ein Diplom oder Master in Physik oder Chemie/Biochemie haben und Interesse an physikalischen Grundlagen sowie biologischen Fragestellungen sowie Aufgeschlossenheit neuen Methoden gegenüber und die Fähigkeit zum eigenständigen Arbeiten mitbringen.
Grundkenntnisse in NMR-Spektroskopie und/oder EPR-Spektroskopie sind erwünscht.

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Fragen und Bewerbungen richten Sie bitte an
Prof. Dr. Henrike Heise
Email: h.heise@fz-juelich.de


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