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Ausschreibender Bereich: IEK-3 - Elektrochemische Verfahrenstechnik
Kennziffer: D113/2018, Chemie, Chemieingenieurwesen

Doktorarbeit: Synthese von höheren Alkoholen als zukünftige Kraftstoffe für den Verkehrssektor

Beginn der Arbeit: nach Vereinbarung

Für unsere Abteilung Brenngaserzeugung und Systeme suchen wir eine/n Doktoranden/in für eine dreijährige Promotionsarbeit.

Hintergrund:
Die Abteilung Brenngaserzeugung und Systeme des IEK-3 hat es sich im Rahmen seiner Forschungsaktivitäten zur Aufgabe gemacht, die katalytisch gestützte Synthese von 2-Butanol und 1-Oktanol ausgehend von Methanol, das separat und regenerativ aus H2 und CO2 erzeugt worden ist, zu untersuchen. 1-Oktanol kann Dieselkraftstoff als Beimischung zugegeben werden, während 2-Butanol entweder ebenfalls als Beimischung zu Ottokraftstoffen oder als Reinstoff für Ottomotoren im zukünftigen Kraftstoffmarkt in Frage kommt. Durch diese Maßnahmen sollen die CO2-Emissionen des Verkehrssektors in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich gesenkt werden, um einen signifikanten Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung leisten zu können. Eine Option für die Synthese von 2-Butanol ist der Weg von Methanol über Dimethylether zu Ethanol als Ausgangsstoff für die so genannte Aldolkondensation. Der Weg zum 1-Oktanol ist ausgehend vom Butanol über eine weitere Aldolkondensation denkbar. Eine Literaturrecherche zu Beginn der Promotion soll zeigen, welche alternativen Synthesewegvarianten es für diese Alkohole gibt.

Aufgabengebiet:

  • Literaturrecherche bezüglich der Synthesewege zu den höheren Alkoholen
  • Mitarbeit bei der Konzeptionierung und Inbetriebnahme eines geeigneten Teststandes
  • Mitarbeit bei der Identifizierung und Beschaffung von Katalysatoren
  • Mitarbeit bei der Erarbeitung einer geeigneten analytischen Messmethodik
  • Durchführung und Auswertung von Experimenten zur Synthese der höheren Alkohole mit dem Ziel hoher Umsätze und Selektivitäten
  • Transiente Untersuchungen im Hinblick auf Zwischenprodukte der Reaktionen und ihre Mechanismen

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Chemie, des Chemieingenieurwesens oder eines vergleichbaren Studiengangs
  • Sehr gute Kenntnisse in Organischer und Technischer Chemie (Katalyse) sind von Vorteil
  • Vertiefte experimentelle Erfahrung im Labor
  • Fundierte Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Fähigkeit zur kooperativen Zusammenarbeit mit internen und externen Projektpartnern
  • Hohe Flexibilität und großes Engagement

Unser Angebot:

  • Eine hochmotivierte und internationale Arbeitsgruppe innerhalb einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur im Labor
  • Intensive wissenschaftliche Begleitung durch den Betreuer und den Doktorvater
  • Teilnahme an Projekttreffen sowie internationalen Tagungen
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken, z.B. durch ein umfangreiches Trainingsangebot

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Ansprechpartner:
Dr. Joachim Pasel
Institut für Energie- und Klimaforschung – Elektrochemische Verfahrenstechnik (IEK-3)
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Internet: http://www.fz-juelich.de/iek/iek-3
E-Mail: j.pasel@fz-juelich.de

Bitte senden Sie Ihr Anschreiben mit Lebenslauf, Zeugnissen sowie einer Arbeitsprobe beispielsweise Ihrer Masterarbeit oder einer Studienarbeit unter der Angabe, wie Sie auf die Stellenbeschreibung aufmerksam geworden sind, sowie unter Angabe der Kennziffer an: j.pasel@fz-juelich.de