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Masterarbeit: Spiegel für eine Sonne auf Erden

Ausschreibendes Institut: IEK-4 - Plasmaphysik
Kennziffer: D141/2017, Physik

Die Kernfusion ist eine dauernde, erneuerbare Energiequelle, die ohne langlebige Radioaktivität der Menschheit dienen kann. In einer Zusammenarbeit zwischen Europa, den Vereinigten Staaten, Russland, China, Südkorea, Indien und Japan entsteht ein Megaprojekt: Der internationale Kernfusionsreaktor ITER (lat. „der Weg“).

Um die Steuerung von einer solchen hoch komplexen Anlage zu ermöglichen, wird ITER mit einer Vielzahl verschiedenster Diagnostiken ausgerüstet sein. Der größte Teil dieser Diagnostiken sind optische spiegel-basierte Systeme.

Das Forschungszentrum Jülich besitzt weltweit einzigartiges Know-how im Bereich der Forschung und Entwicklung von diagnostischen metallischen Spiegeln für ITER. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die Grenzen der Anwendung der Einkristallspiegel aus Rhodium und Molybdän zu erforschen. Während der 12-monatigen Masterarbeit, wird es die einzigartige Möglichkeit gegeben, mit den ersten Einkristall-Rhodiumspiegeln zu arbeiten, unsere lineare Plasmaanlage PSI 2 sowie die Geräte in unserem MirrorLab kennenzulernen und zu verwenden.

Mehrere Spiegel werden anschließend in speziellen Spiegelrohrsystemen - sogenannten Spiegelstationen (Mirror Stations) verwendet. In einer Spiegelstation versuchen wir die Ablagerung von Verunreinigungen aus dem Plasma auf dem Spiegel mittels spezieller Geometrie des Rohrs zu unterdrücken. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind für ITER von einer sehr großen Bedeutung.

Ansprechpartner:
Dr. Andrey Litnovsky
Telefon: +49-2461-61-5142
E-Mail: a.litnovsky@fz-juelich.de

Prof. Dr. Christian Linsmeier
Tel.: +49 (0)2461 61 3086
E-Mail: ch.linsmeier@fz-juelich.de

Internet: http://www.fz-juelich.de/fusion

Ausschreibung als pdf-Datei:  Masterarbeit: Spiegel für eine Sonne auf Erden (PDF, 90 kB)


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