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Ausschreibender Bereich: IEK-4 - Plasmaphysik
Kennziffer: D171/2018, Physik, Chemie, Materialwissenschaft

Promotionsstelle: Untersuchung der Mechanismen der Wasserstoffrückhaltung in Fusionsmaterialien, insbesondere von Beryllium und Berylliumlegierungen

Das Institut für Energie- und Klimaforschung – Plasmaphysik (IEK-4) forscht im Bereich Kernfusion um eine saubere, sichere und verlässliche Energiequelle für zukünftige Generationen zu entwickeln. Schwerpunkte des Institutes sind die Untersuchung der Plasma-Wand-Wechselwirkung, die Materialforschung für Wandmaterialen von Fusionskraftwerken, sowie Beteiligungen an den Großprojekten JET, ITER und Wendelstein 7-X.
Für unser Institut suchen wir zum nächstmöglichen Termin eine/n Doktoranden/in (Physik, Chemie, Materialwissenschaft).

Das Projekt / Ihre Aufgaben:
Im Rahmen Ihrer Doktorarbeit sollen Sie die Mechanismen der Wasserstoffrückhaltung in Materialien, die in Fusionsmaschinen als erste Wand eingesetzt werden, untersuchen. Unter definierten Bedingungen im Ultrahochvakuum werden Sie dazu Verbindungen (z.B. Oxide, Carbide, Legierungen) an der Oberfläche von Metallen (z.B. Beryllium, Wolfram) durch Bedampfen und durch Ionenbeschuss herstellen und charakterisieren. Anschließend werden Sie chemische und physikalische Erosion der Oberflächenschichten durch Beschuss mit Deuteriumionen, sowie das Inventar an Deuterium im Material bestimmen. Dazu stehen ihnen an einem dedizierten Experiment oberflächenanalytische Methoden (XPS, UPS, TDS, ISS) sowie Ionenstrahlanalyse (RBS, NRA) mittels eines 1.7 MV-Tandem-Beschleuniger zur Verfügung.

Ihr Profil:
Sie haben einen Master im Fachbereich Physik, physikalischer Chemie oder Materialwissenschaften und sind geeignet in einem Kontroll- bzw. Überwachungsbereich (Labor des Tandem-Beschleunigers) zu arbeiten. Erfahrung im Bereich der Oberflächenanalytik und mit Ultrahochvakuumapparaturen sind wünschenswert. Erfahrung mit (analoger) Elektronik und grundlegende Programmiererfahrungen werden Ihnen die Datenaufnahme und -auswertung erleichtern. Bedingt durch die internationale Ausrichtung der Fusionsforschung sind sichere Englischkenntnisse notwendig.

Unser Angebot:

  • Die Stelle ist ab sofort und auf 3 Jahre befristet zu besetzen
  • Vergütung und Sozialleistungen angelehnt an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Bitte richten sie ihre Fragen und Bewerbung an:
Dr. Timo Dittmar
Forschungszentrum Jülich GmbH
Institut für Energie- und Klimaforschung – Plasmaphysik (IEK-4)
52425 Jülich

E-Mail: t.dittmar@fz-juelich.de
Telefon: +49 2461 619172