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Master-/Diplomarbeit: Charakterisierung von Cirrus-Wolken in der Tropopausen-Region anhand von Satellitendaten

Ausschreibendes Institut: IEK-7 - Stratosphäre
Kennziffer: D175/2017, Geophysik, Meteorologie, Physik, Umweltwissenschaften

Aufgabengebiet
Die Bildung und Klimarelevanz von Cirrus-Wolken in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre ist in großen Teilen noch nicht verstanden. Wolken in der unteren Stratosphäre werden sogar erst seit wenigen Jahren wissenschaftlich erforscht. Dies mag verwundern, da gerade Areosol- und Wolken-Prozesse in diesem Höhenbereich zu den größten Unsicherheits-faktoren von Klimamodellen und demzufolge von langfristigen Klimavorhersagen gehören.

Neuartige Satelliten-Experimente wie der CALIOP-Laser auf dem CALIPSO-Satelliten der NASA, gestartet im Jahre 2005, liefern erstmalig hochaufgelöste Vertikal-Schnitte durch Wolkenstrukturen vom Boden bis in ca. 30 km Höhe. Diese Daten eignen sich hervorragend dazu, die besonders schwer zu messenden subvisuellen Cirren im Bereich der Tropopause zu detektieren und zu analysieren.

Aufgabenbeschreibung:
Die ausgeschriebene Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse dieser Satellitendaten zur Erforschung der bisher wenig untersuchten und verstandenen Wolken an der Tropopause und in der unteren Stratosphäre bei mittleren und hohen Breiten. Dazu werden die hochaufgelösten Rohdaten mit statistischen Methoden aufbereitet, um auch schwach ausgeprägte Signaturen zu sondieren. Deren räumliche und klimatologische Charakteristika sollen erarbeitet werden. Zusammen mit in situ Messungen, zusätzlichen satelliten-basierten Daten und Modellresultaten werden diese Analysen den aktuellen Wissensstand zur Klimarelevanz von Cirrus-Wolken erweitern. Die Arbeit baut auf einer bereits erfolgreich abgelegten Masterarbeit aus dem Jahr 2017 auf.

Vorkenntnisse im Bereich Physik der Atmosphäre oder Programmierkenntnisse wären wünschenswert. Interessenten sollten Freude an Teamarbeit und dem Umgang mit Computern haben.

Unser Angebot:

  • die Möglichkeit, in einem interdisziplinären und internationalen Team zu arbeiten
  • Förderung der beruflichen Weiterentwicklung durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen und durch verschiedene Fortbildungsprogramme

Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Dr. Reinhold Spang, IEK-7 (r.spang@fz-juelich.de) oder Herrn Dr. Rolf Müller, IEK-7 (ro.mueller@fz-juelich.de).

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennziffer an:

Forschungszentrum Jülich
Karl Beumers
IBG-2-3-TAV
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich

E-Mail: k.beumers@fz-juelich.de.


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