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Ausbildung als Biologielaborant (m/w) - Ausbildungsbeginn 2015

Ausschreibendes Institut: P-Z
Kennziffer: 2015A-001

Die Zentrale Berufsausbildung leistet einen Beitrag zur Gewinnung qualifizierten Fachkräftenachwuchses durch berufliche Erstausbildung und Koordination von Praktikumsplätzen für Schülerinnen, Schüler und Studierende.

Berufsausbildung orientiert sich am Bedarf der Organisationseinheiten sowohl qualitativ wie auch quantitativ und berücksichtigt aktuelle Bedarfslagen am regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Professionelle Ausbilderinnen und Ausbilder sichern ein hohes Qualitätsniveau der Berufsausbildung, um den spezifischen Bedarfsanforderungen in Forschung und Infrastruktur gerecht zu werden.

Ausbildung über den eigenen Bedarf hinaus bedeutet, dass Absolventinnen und Absolventen „marktfähig“ sind, um gute Chancen für Anschlussbeschäftigungen zu erhalten.

Schülerinnen und Schüler werden durch die Vermittlung von Praktikumsplätzen frühzeitig an wissenschaftliche Disziplinen und Berufsinhalte herangeführt. Zur Vorbereitung des wissenschaftlichen Nachwuchses vermittelt die Zentrale Berufsausbildung studentische Praktika.

Verstärken Sie diesen Bereich als Biologielaborant (Auszubildender)

Ausbildung als Biologielaborant (m/w) - Ausbildungsbeginn 2015

Ihre Aufgaben:

Die Lebenswissenschaften sind spannende Forschungsbereiche.Von der Biomedizin bis zur Pflanzenzucht, von der Hirnforschung bis zur Mikrobiologie, von der Ökologie bis zur Gentechnologie reicht die Spanne der Themen. Wer nicht nur darüber mitreden sondern auch daran mitarbeiten möchte, liegt mit einer Ausbildung zum Biologielaboranten richtig. In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern führen sie Untersuchungen an Pflanzen und Tieren, Mikroorganismen, Zellkulturen oder Ökosystemen durch. Je nach Arbeitsbereich werden dabei ganz unterschiedliche Arbeitstechniken eingesetzt: Kultivierung von Mikroorganismen und Zellen, biochemische und molekularbiologische Untersuchungen, Mikroskopietechniken, immunologische Verfahren, Gewebeschnitte, Arbeiten mit radioaktiv markierten Substanzen oder spektroskopische Methoden.

Da computergestützte Systeme eine immer größere Rolle bei der Gewinnung und Auswertung von Daten einnehmen, ist die Arbeit mit Computern essentiell. Vor allem aber gilt: Wer das Lebendige erforschen will, muss sorgfältig planen, geschickt experimentieren, aufmerksam beobachten und genau protokollieren. So lässt sich der Natur manches Geheimnis entlocken – Biologielaboranten sind dabei.

Ihr Profil:

Voraussetzung ist die Fachoberschulreife, also Hauptschulabschluss Sekundarstufe I oder Abschluss der Realschule. Häufig haben Auszubildende in diesem Beruf das Abitur. Wichtig sind gute Kenntnisse in Naturwissenschaften und Mathematik sowie Englisch. Ein Händchen für den Umgang mit empfindlichen Laborgeräten gehört auch dazu, und die oft langwierigen Versuche erfordern Sorgfalt und Geduld. Auch Team-fähigkeit ist gefragt.

Unser Angebot:

  • Die Ausbildung dauert drei Jahre. Ein- bis zweimal pro Woche findet der Berufsschulunterricht im Berufskolleg des Kreises Aachen in Stolberg statt. Die praktische Ausbildung beginnt mit einer Berufsorientierung in verschiedenen Laboratorien des Forschungszentrums. Im Chemieausbildungslabor folgt eine Einführung ins „Handwerk“: Der Umgang mit Arbeitsstoffen, chemische und physikalische Methoden und Analysen.
  • Erste Kontakte zur Wissenschaft werden während des Praktikums für Mikrobiologie, Biochemie, Molekularbiologie, Zoologie und Histologie in den Instituten geknüpft. Einen Blick über den Tellerrand des Forschungszentrums erlaubt ein zweiwöchiges Praktikum zur Hämatologie bei der Firma Grünenthal in Aachen im ersten Ausbildungsjahr.
  • Während der folgenden beiden Jahre gewinnen sie Einblicke in ganz unterschiedliche Arbeitsfelder in verschiedenen Instituten des Forschungszentrums. An der Fachhochschule Aachen, Campus Jülich, werden Zellkulturtechniken erlernt und an der dortigen Kursstätte ein Strahlenschutzlehrgang absolviert. Am Ende steht die Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Aachen.
  • Die Ausbildung ist nicht firmenspezifisch. Berufschancen gibt es in Labors von Universitäten und Forschungseinrichtungen, in der chemisch-pharmazeutischen Industrie, in der Nahrungsmittel-, Getränke-, Reinigungsmittel- und Kosmetikindustrie, außerdem in Kliniken, Behörden und Entsorgungsbetrieben. Wer sich noch weiter qualifizieren will, kann sich zum Biotechniker weiterbilden oder an einer Fachhochschule ein Bachelor-Studium beginnen.
  • Im Anschluss an die Ausbildung besteht die Möglichkeit ein berufsbegleitendes Studium (Bachelor of Applied Science) an der Hogeschool Zuyd, Heerlen (NL) Fakultät Life Sciences aufzunehmen. Bei überdurchschnittlichen Leistungen während der Ausbildung im Forschungszentrum Jülich führt der Abschluss zum Biologielaboranten (IHK) zur Anerkennung von 5 Semestern im Studium an der Hogeschool Zuyd.
  • eine zunächst auf 3 Jahre befristete Stelle
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)


Seit August 2010 ist das Forschungszentrum für das „auditberufundfamilie“ zertifiziert. Jülich hat sich damit verpflichtet, kontinuierlich Maßnahmen zur besseren Vereinbarung von Beruf und Familie zu definieren und umzusetzen.

Wegen der besseren Lesbarkeit der Texte verzichten wir hier aber auf die ständige Nennung beider Geschlechter.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, möglichst über unser Online-Bewerbungssystem online unter Angabe der oben genannten Kennziffer.

Ansprechpartner P-Z
Rebecca Gehder
Tel.:02461 61-8648


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