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Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik (m/w) - Ausbildungsbeginn 2015

Ausschreibendes Institut: P-Z
Kennziffer: 2015A-009

Die Zentrale Berufsausbildung leistet einen Beitrag zur Gewinnung qualifizierten Fachkräftenachwuchses durch berufliche Erstausbildung und Koordination von Praktikumsplätzen für Schülerinnen, Schüler und Studierende. Berufsausbildung orientiert sich am Bedarf der Organisationseinheiten sowohl qualitativ wie auch quantitativ und berücksichtigt aktuelle Bedarfslagen am regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Professionelle Ausbilderinnen und Ausbilder sichern ein hohes Qualitätsniveau der Berufsausbildung, um den spezifischen Bedarfsanforderungen in Forschung und Infrastruktur gerecht zu werden. Ausbildung über den eigenen Bedarf hinaus bedeutet, dass Absolventinnen und Absolventen „marktfähig“ sind, um gute Chancen für Anschlussbeschäftigungen zu erhalten. Schülerinnen und Schüler werden durch die Vermittlung von Praktikumsplätzen frühzeitig an wissenschaftliche Disziplinen und Berufsinhalte herangeführt. Zur Vorbereitung des wissenschaftlichen Nachwuchses vermittelt die Zentrale Berufsausbildung studentische Praktika.

Verstärken Sie diesen Bereich als

Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik (m/w) - Ausbildungsbeginn 2015

Ihre Aufgaben:

Überall, wo Abwasser anfällt, muss es gereinigt werden. Dies geschieht mit einem sehr hohen technischen Aufwand. Es ist die Aufgabe einer Fachkraft für Abwassertechnik, diese Technik zu kontrollieren und zu steuern. Fachkräfte für Abwassertechnik führen ihre Arbeiten selbständig auf der Grundlage von technischen Unterlagen, Regeln sowie Rechtsgrundlagen durch.

Sie

  • planen, überwachen, steuern und dokumentieren die Prozessabläufe
  • erkennen Störungen im Prozessablauf und leiten Maßnahmen zur Störungsbeseitigung ein
  • erkennen Gefährdungen im Arbeitsablauf und führen Schutzmaßnahmen durch
  • bedienen Anlagen und Geräte
  • inspizieren und warten Maschinen, Geräte, Rohrleitungssysteme und bauliche Anlagen und halten diese instand
  • kennen die Gefahren im Umgang mit elektrischem Strom, beurteilen Störungen und führen elektrotechnische Arbeiten aus
  • erfassen Daten, werten sie aus und nutzen die Prozessoptimierung
  • überwachen und dokumentieren die Einhaltung rechtlicher Anforderungen
  • arbeiten kosten-, umwelt- und hygienebewusst

Ihr Profil:

Voraussetzung ist die Fachoberschulreife, also Hauptschulabschluss Sekundarstufe I oder der Abschluss Realschule. Gute Noten in Mathematik, Physik und Chemie sind erwünscht. Außerdem sind handwerkliches Geschick und Interesse an Technik gefragt.

Unser Angebot:

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Der Berufsschulunterricht und die überbetrieblichen Lehrgänge werden als Blockunterricht bis zu viermal jährlich zwei bis vier Wochen am Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen und am Bildungszentrum für Entsorgungs- und Wassertechnik GmbH (BEW) in Essen erteilt.

Zu Beginn stehen 12 Wochen in der mechanischen Ausbildungswerkstatt auf dem Programm. An verschiedenen Werkstoffen werden die Grundlagen der Metallverarbeitung erlernt. Diese Fähigkeiten können die Auszubildenden anschließend bei alltäglichen Aufgaben auf der Kläranlage und am Abwassernetz auf dem kompletten Campus des Forschungszentrums Jülich anwenden, erproben und erweitern. Die überbetriebliche Ausbildung findet im BEW in Essen statt. In den ersten 15 Monaten der Ausbildung erwerben die Auszubildenden die Kernqualifikationen des Berufs, die in der Zwischenprüfung abgefragt werden. Ab dem 16. Ausbildungsmonat erfolgen eine Vertiefung und die Vermittlung der Fachqualifikationen. Am Ende der Ausbildungszeit wird die Abschlussprüfung zur staatlich anerkannten Fachkraft für Abwassertechnik abgelegt.

Die Ausbildung ist nicht firmenspezifisch. Wer am Forschungszentrum Jülich den Beruf Fachkraft für Abwassertechnik erlernt hat, kann später in kommunalen und industriellen Betrieben der Abwassertechnik arbeiten, in denen Fachkräfte für Abwassertechnik gesucht werden. Wer nach einigen Berufsjahren noch dazu lernen möchte, kann die Meisterprüfung ablegen. Auch eine Weiterbildung zum Abwassertechniker oder Techniker mit der Fachrichtung Umwelttechnik ist möglich.

  • eine zunächst auf 3 Jahre befristete Stelle
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)


Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Wegen der besseren Lesbarkeit der Texte verzichten wir hier aber auf die ständige Nennung beider Geschlechter.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, möglichst über unser Online-Bewerbungssystem online unter Angabe der oben genannten Kennziffer.

Ansprechpartner P-Z
Rebecca Gehder
Tel.:02461 61-8648


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