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Ausschreibender Bereich: IEK-11 - Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg Erneuerbare Energien
Kennziffer: 2018-016

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Das "Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien" (HI ERN) ist als IEK-11 ein Institutsbereich des Forschungszentrums Jülich. Das HI ERN wird in enger Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) betrieben. Die Zusammenarbeit der Partner bezieht sich auf die Bereiche innovative Materialien und Prozesse für photovoltaische Energiesysteme und Wasserstoff als Speicher- und Trägermedium für CO2-neutral erzeugte Energie.

Verstärken Sie diesen Institutsbereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m) im Bereich der additiven Herstellungsverfahren für Membran-Elektrodeneinheiten von PEM Brennstoffzellen und Elektrolyseuren

Ihre Aufgaben:

Der erfolgreiche Kandidat / die erfolgreiche Kandidatin wird der Abteilung „Elektrokatalytische Grenzflächenverfahrenstechnik“ des HI ERN angehören, die unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Simon Thiele steht. Die Abteilung fokussiert sich auf die Herstellung, Analyse und Simulation funktional optimaler Strukturen von der Nanometerskala bis zur Mikrometerskala in elektrochemisch aktiven Materialien. Diese spielen eine essentielle Rolle im Bereich der erneuerbaren Technologien, wie z. B. bei Wasser- und CO2-Elektrolyseuren oder bei Brennstoffzellen. Darüber hinaus sind sie im Bereich der nichtwässrigen Systeme, wie organische Elektrosynthese oder Batterien entscheidend. Wir verwenden international einzigartige Material- und Prozesscharakterisierungsmethoden, welche auf einer komplexen Vernetzung von nano- und mikrotomographischen Techniken, additiven Herstellungstechniken und fortgeschrittenen elektrochemischen Analysetechniken beruht. Hierbei ist das Ziel, einen signifikanten Beitrag zur Entwicklung der elektrochemischen Energieumwandlung zu liefern, da diese als Schlüssel für die Elektromobilität und für die zukünftige Energiepolitik im Allgemeinen gilt.

Wir haben eine Position zu besetzen, die sich inhaltlich mit den folgenden Themen befasst:

  • Weiterentwicklung von Herstellungsansätze von Membranen und Elektroden von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren mit additiven Fertigungsverfahren
  • Elektrochemische Charakterisierung
  • Analyse der technischen Relevanz


Ihr Profil:

  • Exzellent abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in den Bereichen Chemie, Physik, Chemieingenieurwesen, Materialwissenschaften oder einer vergleichbaren Disziplin
  • Starkes Interesse an der Forschung im Bereich der elektrochemischen Systeme
  • Vorerfahrung in einem (oder mehreren) der folgenden Bereiche wünschenswert: Brennstoffzellen, Elektrolyseure, additive Herstellungsverfahren (Inkjet Druck, Spray-Coating, Elektrospinning, …)
  • Große Motivation, die Promotion innerhalb von 3 Jahren abzuschließen
  • Exzellente organisatorische Fähigkeiten
  • Bereitschaft, Eigeninitiative zu zeigen und die Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten
  • Stark ausgeprägte Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Arbeit in einem Team
  • Exzellente mündliche und schriftliche Englischkenntnisse


Unser Angebot:

  • Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur für die Ausübung hochwertiger Forschung
  • Arbeiten mit weltweit einzigartigen analytischen Messmethoden
  • Hervorragende Ausbildung in Elektrochemie und der Brennstoffzellen- sowie Elektrolysetechnologie
  • Die Möglichkeit an Projekttreffen, sowie nationalen und internationalen Tagungen teilzunehmen, um Ihre Ergebnisse zu präsentieren und weitere Schlüsselkompetenzen zu erlangen
  • Internationales, interdisziplinäres Arbeitsumfeld auf einem attraktiven Campus (FAU Südgelände) inklusive vieler Kooperationsmöglichkeiten mit Partnern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Forschungszentrum Jülich, dem Helmholtz-Zentrum Berlin und und aus dem Ausland
  • Zusammenarbeit mit weltweit führenden Industriepartnern
  • Umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Eine zunächst auf 3 Jahre befristete Stelle
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (75% EG 13 TVöD-Bund)


Dienstort: Erlangen

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.