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Ausschreibender Bereich: JSC - Jülich Supercomputing Centre
Kennziffer: 2018-200

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Das Jülich Supercomputing Centre (JSC) am Forschungszentrum Jülich betreibt eine der leistungsstärksten Supercomputer-Infrastrukturen für naturwissenschaftlich-technische Anwendungen in Europa und stellt sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Forschungszentrum, in Deutschland und Europa für Forschungszwecke zur Verfügung. Die Abteilung “Föderierte Systeme und Daten” im JSC entwickelt Software für die Datenanalyse, das Datenmanagement und den Zugriff auf verteilte Speicher- und Computersysteme. Die Forschungsgruppe Erdsystemdatenexploration setzt diese Systeme ein, um neue Analysemethoden wie zum Beispiel Deep Learning für die Gewinnung neuer Erkenntnisse über das Erdsystem zu entwickeln und in Zusammenarbeit mit dem „Helmholtz Analytics Framework“ in webbasierte Services für die weltweite Wissenschaftlergemeinde umzusetzen. In dem ERC Advanced Grant „IntelliAQ“ geht es speziell darum, fortgeschrittene Methoden des maschinellen Lernens auf dem sehr umfangreichen Datensatz aus dem „Tropospheric Ozone Assessment Report“ anzuwenden, um verbesserte Informationen über die globale Luftqualität und deren zeitliche Entwicklung zu erhalten. Das „IntelliAQ“ Projekt erstellt einen weltweit einmaligen Datensatz langjähriger Messzeitreihen von Luftschadstoffkonzentrationen überall auf der Welt. Diese Messdaten werden mit umfangreichen Metadaten aufgewertet und können mit weiteren Daten aus numerischen Wettermodellen oder Satellitendaten verknüpft werden, um so eine Charakterisierung einzelner Messstationen und Luftverschmutzungsperioden zu erzielen. Damit stehen dann einige Terabyte an Daten für das Training und die Validierung tiefer neuronaler Netzwerke zur Verfügung, welche genutzt werden sollen, um die Luftqualitätsdaten verlässlich in Raum und Zeit zu interpolieren und vorherzusagen.

Verstärken Sie diesen Bereich zum 01.10.2018 als

Postdoc für die Entwicklung von Deep Learning Methoden zur Auswertung globaler Luftqualitätsdaten

Ihre Aufgaben:

  • Auswahl geeigneter neuronaler Netzwerk-Architekturen und Implementierung auf den Jülicher Rechnersystemen
  • Selbstständige Verfolgung der dabei auftretenden Forschungsfragen, zum Beispiel zum Einsatz von unsupervised learning, der Optimierung der Hyperparameter oder der Bestimmung von Wahrscheinlichkeitsdichten
  • Veröffentlichung Ihrer Ergebnisse auf einschlägigen Konferenzen und in Fachzeitschriften
  • Unterstützung der im Projekt beschäftigten Doktorandinnen und Doktoranden bei methodischen und technischen Fragen bezüglich des maschinellen Lernens
  • Enge Zusammenarbeit mit anderen Team-Mitgliedern an der Umsetzung Ihrer Ergebnisse in quasi-operationelle Datendienste

Ihr Profil:

  • Wissenschaftliches Hochschulstudium und Promotion im Bereich Informatik, Mathematik oder einem verwandten Fach
  • Einschlägige Erfahrung mit modernen Methoden des maschinellen Lernens (deep hierarchical networks, CNN, LSTM, GAN), die in Ihrer Dissertation und in Fachaufsätzen belegt sind
  • Interesse an umweltrelevanten Fragestellungen, insbesondere im Zusammenhang mit Luftqualität
  • Fundierte Kenntnisse statistischer Methoden wie z.B. Zeitreihenanalyse, Regression, Autokorrelation, multivariate Verfahren, Fehleranalyse
  • Erfahrungen in der Softwareentwicklung und Programmierung mit Sprachen wie z.B. Python, C++, R
  • Kenntnisse des Betriebssystems UNIX/Linux
  • Bereitschaft zur intensiven Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Forschungsgruppe und internationalen Fachkollegen
  • Bereitschaft, Ihre Kenntnisse zu maschinellem Lernen an die Teamkollegen weiterzugeben und an deren Ausbildung mitzuwirken
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Unser Angebot:

  • Internationales, interdisziplinäres Arbeitsumfeld auf einem attraktiven Forschungscampus, günstig gelegen im Städtedreieck Köln-Düsseldorf-Aachen
  • ein vielseitiges Aufgabenspektrum mit hoher gesellschaftlicher Relevanz in einem engagierten, erfahrenen Team
  • herausragende Forschungs- und Rechnerinfrastruktur eines der größten Forschungszentren Europas
  • Umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Attraktive Gleitzeitgestaltung und vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Eine zunächst auf 5 Jahre befristete Stelle mit der Möglichkeit einer längerfristigen Perspektive
  • Die Möglichkeit zur 'vollzeitnahen' Teilzeitbeschäftigung
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)


Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

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Liebe Besucherin, lieber Besucher,

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Wenden Sie sich bei Fragen rund um die Befragung gerne an:webumfrage@fz-juelich.de.

 

Ihr Team des Forschungszentrums Jülich

 

Hinweis: Zur anonymen Auswertung Ihrer Daten hat das Forschungszentrum Jülich das Markforschungsinstitut SKOPOS mit der Durchführung und Auswertung der Befragung beauftragt. SKOPOS handelt in übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz und den Richtlinien des ADM (Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.) und der ESOMAR (Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung). Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.