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Ausschreibender Bereich: IBG-2 - Pflanzenwissenschaften
Kennziffer: 2018-314

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Das Institut für Bio- und Geowissenschaften, Institutsbereich Pflanzenwissenschaften (IBG-2), an der Forschungszentrum Jülich GmbH entwickelt integrierte bioökonomische Konzepte zur nachhaltigen Intensivierung der Pflanzenproduktion. Ziel ist es, den Ertrag zu verbessern, die Qualität an verschiedene Nutzungsformen (Lebensmittel, Futtermittel, Rohstoffe, Bioenergie) anzupassen, Nährstoffkreisläufe zu schließen und die Prozesse an die zukünftigen Klima- und Produktionsbedingungen zu gestalten und anzupassen. Das IBG-2 hat eine weltweit führende Position in der Pflanzenphänotypisierung, geprägt von seinen ausgezeichneten Kenntnissen in der Aufklärung der dynamischen Wechselwirkung zwischen Pflanze und Umwelt, kombiniert mit Technologieentwicklung, Ingenieurswissenschaften und Bioinformatik. In diesem Zusammenhang entwickelt und betreibt der Institutsbereich einschlägige Infrastrukturplattformen und Technologien der nächsten Generation in diesen Bereichen und stellt sie externen Nutzern zur Verfügung (DPPN, EPPN2020, IPPN, EMPHASIS).
Infrastrukturplattformen für die Phänotypisierung von Pflanzen produzieren eine große Menge an Daten, die ein profundes Management erfordern, um sie für die wissenschaftliche Gemeinschaft auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar zu machen. Im Rahmen der Projekte EPPN 2020, Emphasis und EOSC-Life arbeitet der Institutsbereich gemeinsam mit internationalen Partnern an einer europaweiten e-Infrastruktur und entwickelt zu diesem Zweck Strategien, Werkzeuge und Demonstratoren für das Datenmanagement.

Die erklärten Ziele sind (i) die Strukturierung und Standardisierung vorhandener Daten, um Interoperabilität zu ermöglichen; (ii) die Bereitstellung von Metadaten in Übereinstimmung mit den FAIR-Prinzipien; (iii) die Entwicklung von Software, die in der Lage ist, große wissenschaftliche Daten zu verwalten, sich an die sich entwickelnden Datenmodelle anzupassen und einen intuitiven und sinnvollen Zugriff in Form einer Standard-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) und einer Standard-Grafikbrowser-basierten Schnittstelle (GUI) zu ermöglichen. Darüber hinaus müssen die Datenmodelle leicht in Ontologien oder Modellsätzen zusammengeführt werden können. Diese Werkzeuge müssen entwickelt werden, um die oben genannte Standard-API und GUI für einen solchen Satz von Datenmodellen automatisch zu generieren. Die Speicherung von Daten muss in der Lage sein, verschiedene Technologien zu integrieren und sollte eine Verteilung unterstützen.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m) Datenmanagement / Big Data

Ihre Aufgaben:

Die Entwicklung von neuen und innovativen Werkzeugen, die die automatisierte Generierung von Webservices für große wissenschaftlichen Datenmengen (Big Data) aus unterschiedlichen Quellen und unterschiedlichen Formaten, deren Backend-Datenzugriffsobjekte und eine grafische Benutzeroberfläche in Form einer Single Page Web Application (SPA) ermöglichen sollen, ist die Hauptaufgabe des/der Stelleninhabers/in. Wenn ein Satz von Datenmodelldefinitionen (Ontologie) als Input gegeben wird, müssen die entwickelten Tools diese als Input erkennen und einen entsprechenden Code generieren, der leicht implementiert und gespeichert werden kann. Die Migration bereits generierter und installierter Webservices muss bei der Entwicklung der Codegeneratoren ebenso berücksichtigt werden. Die Softwareentwicklung muss entsprechend den Ansprüchen und dem Bedarf der weitreichenden Nutzergemeinschaft erfolgen. Die Programmierung der Codegeneratoren erfolgt nach den Scrum-Prinzipien. Die Teilnahme an Workshops und Treffen mit den Datenproduzenten und Nutzern, welche die Softwarewerkzeuge in Anspruch nehmen werden, ist vorgesehen und soll bei der Entwicklung von Datenmodelldefinitionen (Ontologien) helfen. Hier muss die Lücke zwischen der reinen Programmierung und den Datenkonsumenten erfolgreich geschlossen werden.

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Informatik oder Naturwissenschaft mit einschlägiger und nachgewiesener Erfahrung im Aufgabenbereich
  • Gute Kenntnisse und Erfahrungen (natur-)wissenschaftlicher Fragestellungen der nutzerorientierten Softwareentwicklung für große wissenschaftliche Datenmengen „Big Data“
  • Erfahrung und Kenntnisse in der Webentwicklung in NodeJS und mindestens einem Single Page Application Javascript Framework (VueJs, React, oder Angular)
  • Erfahrung in der Linux-Administration, Shell und insbesondere Docker
  • Gute Kenntnisse und Erfahrungen mit tmux, und Vim oder Emacs sind wünschenswert
  • Beherrschung von Scrum, agile Softwareentwicklung und testgetriebene Entwicklung
  • Erfahrung im Umgang mit großen Datenmengen ist wünschenswert
  • Grundkenntnisse in Statistik sind wünschenswert
  • Gute Englischkenntnisse

Unser Angebot:

  • Interdisziplinäres Arbeitsumfeld in einer führenden Wissenschaftseinrichtung
  • Möglichkeiten, Teil der nationalen und internationalen Wissenschaftsgemeinschaft zu werden
  • Spannendes Arbeitsumfeld auf einem attraktiven Forschungscampus mit sehr guter Infrastruktur, mitten im Städtedreieck Köln-Düsseldorf-Aachen gelegen
  • Umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Attraktive Gleitzeitgestaltung und vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Eine zunächst auf 3 Jahre befristete Stelle mit der Möglichkeit einer längerfristigen Perspektive
  • Die Möglichkeit zur 'vollzeitnahen' Teilzeitbeschäftigung
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)


Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website
http://www.fz-juelich.de/ibg/ibg-2/EN/Home/home_node.html

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal online.

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Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2018-314: karriere@fz-juelich.de
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