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Ausschreibender Bereich: IEK-STE - Systemforschung und Technologische Entwicklung
Kennziffer: 2018-328

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Das Institut für Energie- und Klimaforschung - Systemforschung und Technologische Entwicklung (IEK-STE) befasst sich mit der Entwicklung, Analyse und Bewertung von Energiesystemen, -infrastrukturen und -techniken sowie dem Nexus zwischen Energie, Wasser und Nahrung. Im Vordergrund stehen interdisziplinäre Ansätze, mit denen wesentliche Aspekte technologischer Entwicklung und ihrer Auswirkungen auf Umwelt, Volkswirtschaft und Nachhaltigkeit untersucht werden. Neben wissenschaftlichen Zwecken dienen die Ergebnisse der Beratung von Wirtschaft und Politik.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m) Ingenieurwissenschaften (Doktorand oder Postdoc)

Ihre Aufgaben:

Mit der Energiewende wird die Transformation des Energiesystems hin zur Nachhaltigkeit angestrebt. Eine erfolgreiche Umsetzung erfordert frühzeitig, prospektiv und in einem breiten Ansatz, technisch-naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte des Transformationsprozesses zu analysieren. Dies gilt sowohl für die Ebene des Gesamtenergiesystems als auch für Einzeltechnologien, die vor dem Hintergrund ihrer zukünftigen Rolle im Gesamtsystem bewertet werden müssen.

Ihre Aufgaben umfassen (gerne im Rahmen einer Promotion) im Wesentlichen die

  • Entwicklung eines nutzbaren hybriden Ansatzes der Wechselwirkungen von Ökobilanz und Energiesystemmodellen unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Änderungen im Energiesystem in Ökobilanzen (z. B. Änderungen des Strommixes oder veränderte industrielle Prozesse wie für die Stahlerzeugung)
  • Verknüpfung bestehender Datenbanken für Ökobilanzen mit einem Energiesystemmodell und Einbindung der Ergebnisse in die Ökobilanz
  • Präsentation Ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse auf nationalen und internationalen Tagungen


Methodische Herausforderungen umfassen zudem die dynamische Anpassung des verwendeten Strommixes in den Vorketten, die Vermeidung von Doppelzählung von Emissionen aus Vorketten der Energieumwandlung oder die Einbindung der Ergebnisse der Energiesystemmodellierung in die Ökobilanz.

Ihr Profil:

  • (Sehr) gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen jeweils mit Schwerpunkt Energietechnik oder in einem vergleichbaren Studiengang
  • Kenntnisse im Bereich Ökobilanz und/oder Energiesystemmodellierung
  • Interesse an Energietechnologien und der zukünftigen Entwicklung des deutschen Energiesystems
  • Grundkenntnisse in Python wünschenswert
  • Fähigkeit zur Akquise von Drittmittelprojekten
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Teamfähigkeit, Engagement und Belastbarkeit
  • Ein hohes Maß an Flexibilität und die Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen

Unser Angebot:

  • Spannendes Arbeitsumfeld auf einem attraktiven Forschungscampus mit sehr guter Infrastruktur, mitten im Städtedreieck Köln-Düsseldorf-Aachen gelegen
  • Internationale und interdisziplinäre Arbeitsumgebung
  • Umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Attraktive Gleitzeitgestaltung und vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Eine zunächst auf 3 Jahre befristete Stelle mit der Möglichkeit einer längerfristigen Perspektive
  • Die Möglichkeit zur 'vollzeitnahen' Teilzeitbeschäftigung
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)


Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 22.11.2018 über unser Online-Bewerbungsportal online.

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2018-328: karriere@fz-juelich.de
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen keine Bewerbungen per E-Mail angenommen werden können.