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Ausschreibender Bereich: IEK-1 - Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren
Kennziffer: 2018-409

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Das Institut für Energie- und Klimaforschung - Werkstoffsynthese und Herstellungs-verfahren (IEK-1) - entwickelt Materialien und Komponenten für fortschrittliche Energiewandler und Hochleistungsspeicher (insbesondere Brennstoffzellen, Festkörper-Batterien, Schutzschichten für Gasturbinen, und Gastrennmembranen). Den Schwerpunkt bilden anorganische Materialien. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit beinhaltet die schnelle Übertragung der wissenschaftlichen Resultate und der entwickelten Technologien in die Anwendung.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m) zur Entwicklung verbesserter Festkörper-Lithium-Batterien

Ihre Aufgaben:

Batterien für Anwendungen in der stationären Energiespeicherung und im Automobil werden in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Eine Hauptanforderung an die Entwicklung zukünftiger Generationen von Batterien mit keramischen Feststoff-Elektrolyten besteht in der geeigneten Verbindung von Elektrodenmaterialien und Elektrolytwerkstoffen.

Ihr Aufgaben umfassen dabei im Wesentlichen die

  • Weiterentwicklung von Lithium-Batterien, insbesondere durch die Anwendung moderner Herstellungsverfahren wie z. B. Siebdruckverfahren, Gasphasenabscheidung und rapid thermal processing (RTP)
  • Untersuchung der hergestellten Materialsysteme mit einem breiten Spektrum an Analysemethoden
  • Durchführung der Arbeiten in Kooperation mit einem Fraunhofer-Institut


Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Physik, Ingenieurwesen, Mineralogie, Materialwissenschaften oder einem vergleichbaren Studienfach
  • Fundierte werkstoffwissenschaftliche und naturwissenschaftliche Kenntnisse
  • Erfahrung im Bereich Präparation und Herstellungsverfahren metallischer und keramischer Materialien (praktische Kenntnisse mit Druckverfahren sind von Vorteil), physikalische Gasphasenabscheidung
  • Gute Kenntnisse in Röntgendiffraktometrie, Licht- und Elektronen-Mikroskopie, Spektroskopie, sowie elektrochemische Tests von Batteriezellen
  • Fundierte Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Ausgeprägte Fähigkeit zur kooperativen Zusammenarbeit mit internen und externen Projektpartnern
  • Hohe Flexibilität und großes Engagement

Unser Angebot:

  • Eine vielseitige, hochmotivierte Arbeitsgruppe internationaler Prägung innerhalb einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur inklusive der o.g. Analysemethoden
  • Unterstützung durch fachkundiges wissenschaftliches und technisches Personal
  • Die Möglichkeit, vielfältige Kenntnisse von der Materialentwicklung bis zu den Analysetechniken zu sammeln
  • Teilnahme an Projektreffen sowie internationalen Tagungen
  • Eine gut strukturierte Promotion, inklusive Training von Schlüsselkompetenzen im Rahmen der Graduiertenschule HITEC
  • Eine zunächst auf 3 Jahre befristete Stelle
  • Vergütung analog der Entgeltgruppe 13 (50 %) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund). Eine über die Grundvergütung hinausgehende Vergütung ist ggf. möglich.


Der Umfang der Aufgabenstellung ist so gewählt, dass die Promotion in drei Jahren erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 06.01.2019 über unser Online-Bewerbungsportal online.

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2018-409: karriere@fz-juelich.de
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen keine Bewerbungen per E-Mail angenommen werden können.