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Ausschreibender Bereich: P-Z
Kennziffer: 2019A-001

Stellenausschreibung Auszubildende

Die Zentrale Berufsausbildung leistet einen Beitrag zur Gewinnung qualifizierten Fachkräftenachwuchses durch berufliche Erstausbildung und Koordination von Praktikumsplätzen für Schülerinnen, Schüler und Studierende. Berufsausbildung orientiert sich am Bedarf der Organisationseinheiten sowohl qualitativ wie auch quantitativ und berücksichtigt aktuelle Bedarfslagen am regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Professionelle Ausbilderinnen und Ausbilder sichern ein hohes Qualitätsniveau der Berufsausbildung, um den spezifischen Bedarfsanforderungen in Forschung und Infrastruktur gerecht zu werden.

Ausbildung über den eigenen Bedarf hinaus bedeutet, dass Absolventinnen und Absolventen „marktfähig“ sind, um gute Chancen für Anschlussbeschäftigungen zu erhalten. Schülerinnen und Schüler werden durch die Vermittlung von Praktikumsplätzen frühzeitig an wissenschaftliche Disziplinen und Berufsinhalte herangeführt. Zur Vorbereitung des wissenschaftlichen Nachwuchses vermittelt die Zentrale Berufsausbildung studentische Praktika.

Ausbildungsbeginn: 01.09.2019

Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (w/m) - Ausbildungsbeginn 2019

Ihre Aufgaben:

Fachleute für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind immer gefragt. Sie sorgen dafür, dass Ihr Trinkwasser als wichtigstes Lebensmittel in der Hausinstallation mit der erforderlichen Qualität zur Verfügung steht. Sie sorgen für ein angenehmes Klima innerhalb des Gebäudes. Sie können die vielen verschiedenen Trinkwassersysteme, Wasseraufbereitungs-, Abwasser-, Labor- und Gasanlagen, Lufttechnik, Heizungs- und Solaranlagen, Lüftungs- und Klimaanlagen warten und instandsetzen. Sie kennen die Normen und Vorschriften, die zum Bau der haustechnischen Anlagen erforderlich sind. Sie berechen Rohrleitungssysteme, Lüftungssysteme und Heizlast. Ihre Aufgabe ist es, Bauteile richtig zusammenzusetzen, Rohrleitungen zu verlegen, Anlagen in Betrieb zu nehmen, zu warten und instandzusetzen – damit das Klima immer angenehm ist.

Ihr Profil:

Voraussetzung ist die Fachoberschulreife, also Hauptschulabschluss Sekundarstufe I oder der Abschluss der Realschule. Gute Noten in Mathematik, räumliches Vorstellungsvermögen und handwerkliches Geschick sind erwünscht. Viel Verständnis für High-Tech, Kreativität, Freude an individuellen Lösungen sowie Gespür für Formen und Farben.

Unser Angebot:

  • Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Aufgrund der schulischen Vorbildung kann bei guten Leistungen um ein halbes Jahr verkürzt werden. Die Ausbildung findet im Betrieb und am Berufskolleg in Jülich statt. Berufsschulunterricht ist ein- bis zweimal pro Woche. Sie wird ergänzt durch Ausbildungsabschnitte in den überbetrieblichen Ausbildungsstätten.
  • Einmal wöchentlich findet im Betrieb ein fachtheoretischer Unterricht statt. In den ersten drei Monaten geht es in der mechanischen Werkstatt vor allem um die handwerklichen Grundlagen: Metall bearbeiten, messen und prüfen.
  • Danach lernen die Auszubildenden im Gebäude- und Liegenschaftsmanagement Fachbereich Maschinen- und Versorgungstechnik weiter. Sie arbeiten in der Montage und Instandhaltung von komplexen Anlagen und Systemen in der Versorgungstechnik, planen und steuern Arbeitsabläufe, kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse und wenden Qualitätsmanagementsysteme an. Sie prüfen die Funktionen von versorgungstechnischen Anlagen und Systemen, stellen sie ein, optimieren und warten sie.
  • Bei externen Firmen wird der Auszubildende pro Ausbildungsjahr für vier Wochen eingesetzt. Am Ende der Ausbildung wird die Abschlussprüfung vor der Handwerksinnung Rureifel abgelegt.
  • Die Ausbildung ist nicht firmenspezifisch. Wer am Forschungszentrum Jülich den Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erlernt hat, kann später überall dort arbeiten, wo Fachleute für die Haustechnik gesucht werden. Wer nach einigen Berufsjahren noch dazu lernen will, kann die Meisterprüfung oder eine Techniker- Ausbildung anstreben. Auch ein Ingenieurstudium an einer Fachhochschule in der Fachrichtung Versorgungstechnik ist möglich.
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD-Bund)


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