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Ausschreibender Bereich: P-Z
Kennziffer: 2019A-016

Stellenausschreibung Auszubildende

Die Zentrale Berufsausbildung leistet einen Beitrag zur Gewinnung qualifizierten Fachkräftenachwuchses durch berufliche Erstausbildung und Koordination von Praktikumsplätzen für Schülerinnen, Schüler und Studierende. Berufsausbildung orientiert sich am Bedarf der Organisationseinheiten sowohl qualitativ wie auch quantitativ und berücksichtigt aktuelle Bedarfslagen am regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Professionelle Ausbilderinnen und Ausbilder sichern ein hohes Qualitätsniveau der Berufsausbildung, um den spezifischen Bedarfsanforderungen in Forschung und Infrastruktur gerecht zu werden.

Ausbildung über den eigenen Bedarf hinaus bedeutet, dass Absolventinnen und Absolventen „marktfähig“ sind, um gute Chancen für Anschlussbeschäftigungen zu erhalten. Schülerinnen und Schüler werden durch die Vermittlung von Praktikumsplätzen frühzeitig an wissenschaftliche Disziplinen und Berufsinhalte herangeführt. Zur Vorbereitung des wissenschaftlichen Nachwuchses vermittelt die Zentrale Berufsausbildung studentische Praktika.

Ausbildungsbeginn: 01.09.2019

Ausbildung zum Technischen Systemplaner (w/m) - Ausbildungsbeginn 2019

Ihre Aufgaben:

Moderne Gebäudetechnik planen und konstruieren

Als Technischer Systemplaner sind Sie dafür verantwortlich, dass auf der Baustelle niemand die Orientierung verliert. Sie zeichnen mithilfe von modernen CAD-Programmen komplette gebäudetechnische Anlagen inklusive Anschlüssen und Leitungen. In enger Absprache mit den verantwortlichen Projektmitarbeitern bringen Sie die Anlagen, Rohre und Anschlüsse an den richtigen Stellen in den Bauplänen und Zeichnungen unter. Darüber hinaus sind Sie an allen Phasen bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung von Anlagen aus dem Bereich der Gebäudetechnik beteiligt. So leisten Sie einen wichtigen Beitrag für einen reibungslosen Ablauf auf der Baustelle.

Außerdem berechnen Sie z. B. Heiz- oder Kühllast und führen Dimensionierungen durch oder Sie leiten aus den 3D-Modellen fertigungsgerechte Zeichnungen ab.

Neben der reinen Technik managen Sie ebenfalls die Pflege der Projektdokumentationen, verwalten die unterschiedlichen Planungsversionen der Zeichnungen und sichern die Daten fachgerecht.

Ihr Profil:

Voraussetzung ist die Fachoberschulreife, also Hauptschulabschluss Sekundarstufe I oder Abschluss der Realschule. Gefragt sind gute Noten in Mathematik und Physik, ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen und technisches Verständnis sind ebenfalls gewünscht. Außerdem sollten Sie Freude an präziser und detailgetreuer Arbeit haben und dazu noch Spaß am Umgang mit Menschen.

Unser Angebot:

Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Aufgrund der schulischen Vorbildung kann sie bei guten Leistungen um ein halbes Jahr verkürzt werden. Zwei mal pro Woche besuchen die Auszubildenden den Berufsschulunterricht im Berufskolleg Köln-Porz (BK 10).

Am Anfang des ersten Ausbildungsjahres werden die Grundlagen des technischen Zeichnens vermittelt. An der CAD-Anlage (CAD = Computer Aided Design) üben die Auszubildenden das rechnergestützte Konstruieren anhand von praktischen Aufgaben. So entstehen Detailzeichnungen mit genauen Maßangaben und Anfertigungen für versorgungstechnische Anlagen z. B. in den Bereichen Heizung, Lüftung und Sanitär. Anhand von Skizzen werden Entwurfszeichnungen für die herzustellenden Anlagen erstellt, beim Entwurf der Pläne werden die technischen Normen ebenso wie die Sicherheitsvorschriften, ökologische und ökonomische Aspekte berücksichtigt.

Im zweiten und dritten Jahr lernen die Auszubildenden dann die Durchführung von fachspezifischen Berechnungen und Dimensionierungen. Dazu kommen auch die fachspezifische Konstruktion, z. B. mit der Erarbeitung von Funktionsschemen und Detaildarstellungen sowie das Anweden von Informations- bzw. Kommunikationtechniken. So soll spätestens im dritten Ausbildungsjahr die berufliche Handlungsfähigkeit erlernt und gefestigt sein, damit dann im vierten Ausbildungsjahr das Beurteilen von Systemkomponenten und der Bereich Kundenorientierung vermittelt werden kann. In der Abschlussprüfung vor der Industrie -und Handelskammer stellen die künftigen Technischen Systemplaner schließlich unter Beweis, dass sie gelernt haben, sich und anderen ein Bild von der technischen Gebäudeausrüstung zu machen.

Die Ausbildung ist nicht firmenspezifisch. Wer am Forschungszentrum Jülich zum Technischen Systemplaner für Versorgungs- und Ausrüstungstechnik ausgebildet wurde, kann seine Kenntnisse überall im Bereich Versorgungstechnik einbringen. Die Ausbildung ist darüber hinaus eine gute Grundlage, um eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker zu beginnen oder sich für ein Ingenieurstudium zu entscheiden.

  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD-Bund)


Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.