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Ausschreibender Bereich: P-Z
Kennziffer: 2019A-023

Stellenausschreibung Auszubildende

Die Zentrale Berufsausbildung leistet einen Beitrag zur Gewinnung qualifizierten Fachkräftenachwuchses durch berufliche Erstausbildung und Koordination von Praktikumsplätzen für Schülerinnen, Schüler und Studierende. Berufsausbildung orientiert sich am Bedarf der Organisationseinheiten sowohl qualitativ wie auch quantitativ und berücksichtigt aktuelle Bedarfslagen am regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Professionelle Ausbilderinnen und Ausbilder sichern ein hohes Qualitätsniveau der Berufsausbildung, um den spezifischen Bedarfsanforderungen in Forschung und Infrastruktur gerecht zu werden.

Ausbildung über den eigenen Bedarf hinaus bedeutet, dass Absolventinnen und Absolventen „marktfähig“ sind, um gute Chancen für Anschlussbeschäftigungen zu erhalten. Schülerinnen und Schüler werden durch die Vermittlung von Praktikumsplätzen frühzeitig an wissenschaftliche Disziplinen und Berufsinhalte herangeführt. Zur Vorbereitung des wissenschaftlichen Nachwuchses vermittelt die Zentrale Berufsausbildung studentische Praktika.

Ausbildungsbeginn: 01.09.2019

Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik (w/m) - Ausbildungsbeginn 2019

Ihre Aufgaben:

Sie sorgen für das notwendige „Nass“

Sicherzustellen, dass im Forschungszentrum Jülich jederzeit qualitativ einwandfreies Trinkwasser in ausreichender Menge zur Verfügung steht, ist die Hauptaufgabe einer Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik führen ihre Arbeiten selbständig auf der Grundlage von technischen Unterlagen, Regeln sowie Rechtsgrundlagen durch.

Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik

  • steuern und kontrollieren technische Abläufe
  • bedienen, überwachen, inspizieren, warten und reparieren die Anlagen der Wassergewinnung, -aufbereitung, -förderung, -speicherung und -verteilung
  • legen Rohrleitungen, montieren und demontieren die entsprechenden Anlagen
  • überprüfen Kundenanlagen
  • führen an den elektrischen Anlagen im Wasserwerk in begrenztem Umfang Schaltvorgänge und Reparaturen durch
  • nehmen zur Eigenüberwachung des Lebensmittels "Trinkwasserproben", bestimmen in begrenztem Maße Qualitätsparameter und bewerten diese
  • dokumentieren Arbeits- und Betriebsabläufe und werten sie aus
  • erkennen Betriebsstörungen und reagieren eigenständig
  • arbeiten kosten-, umwelt- und hygienebewusst
  • wenden unter Berücksichtigung des Qualitätsmanagements fachbezogene Rechtsvorschriften, technische Regeln sowie Vorschriften der Arbeitssicherheit an
  • handeln kundenorientiert und wenden Informations- und Kommunikationstechniken an

Ihr Profil:

Voraussetzung ist die Fachoberschulreife, also Hauptschulabschluss Sekundarstufe I oder der Abschluss der Realschule. Gute Noten in Mathematik, Physik und Chemie sind erwünscht. Außerdem sind handwerkliches Geschick und Interesse an Technik gefragt.

Unser Angebot:

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Der Berufsschulunterricht und die überbetrieblichen Lehrgänge werden als Blockunterricht bis zu viermal jährlich zwei bis vier Wochen am Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen und am Bildungszentrum für Entsorgungs- und Wassertechnik GmbH (BEW) in Essen erteilt.

Zu Beginn stehen 12 Wochen in der mechanischen Ausbildungswerkstatt auf dem Programm. An verschiedenen Werkstoffen werden die Grundlagen der Metallverarbeitung erlernt. Diese Fähigkeiten können die Auszubildenden anschließend bei alltäglichen Aufgaben im Wasserwerk und am Rohrleitungsnetz auf dem kompletten Campus des Forschungszentrums Jülich anwenden, erproben und erweitern. Die überbetriebliche Ausbildung findet im BEW in Essen statt. In den ersten 15 Monaten der Ausbildung erwerben die Auszubildenden die Kernqualifikationen des Berufs, die in der Zwischenprüfung abgefragt werden. Ab dem 16. Ausbildungsmonat erfolgen eine Vertiefung und die Vermittlung der Fachqualifikationen. Am Ende der Ausbildungszeit wird die Abschlussprüfung zur staatlich anerkannten Fachkraft für Wasserversorgungstechnik abgelegt.

Die Ausbildung ist nicht firmenspezifisch. Wer am Forschungszentrum Jülich den Beruf Fachkraft für Wasserversorgungstechnik erlernt hat, kann später in kommunalen und industriellen Betrieben der Wasserversorgungstechnik arbeiten, in denen Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik gesucht werden. Wer nach einigen Berufsjahren noch dazu lernen will, kann die Meisterprüfung ablegen. Auch eine Weiterbildung zum Wasserversorgungstechniker oder Techniker mit Fachrichtung Umwelttechnik ist möglich.

  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes für Auszubildende (TVAöD-Bund)


Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

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Ihr Team des Forschungszentrums Jülich

 

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