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Ausschreibender Bereich: IAS-7 - Zivile Sicherheitsforschung
Kennziffer: 2019D-108

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Der Institutsbereich „Zivile Sicherheitsforschung" (IAS-7) im Institute for Advanced Simulation (IAS) beschäftigt sich mit der Fußgänger- sowie der Branddynamik. Forschung und Lehre erfolgt in enger Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal. Gemeinsam mit dem Institutsbereich „Nukleare Entsorgung und Reaktorsicherheit“ (IEK-6) im Institute of Energy and Climate Research (IEK) betreibt das IAS-7 Versuchsanlagen zu Phänomenen bei der Rauchgasausbreitung. In technischen Bauwerken und verfahrenstechnischen Anlagen, wie z.B. Flughäfen, unterirdischen Bahnhöfen, Großforschungseinrichtungen oder Kraftwerken, werden umfangreiche Kabeltrassen verbaut. Daher stellen Kabelbrände eine zentrale Herausforderung für den Brandschutz dar. Die Pyrolyse, d.h. die Freisetzung brennbarer Gase unter hoher Temperatur aus dem Kabelmaterial, stellt neben der eigentlichen Verbrennung und dem Wärmetransport ein wesentliches Phänomen in Verbrennungsprozessen dar. In diesem Forschungsvorhaben soll die Charakterisierung des Pyrolyseprozesses und der Pyrolyseprodukte bei Kabelbränden experimentell durchgeführt werden.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m/d) im Bereich Branddynamik

Ihre Aufgaben:

  • Konzeptionierung und Umsetzung eines Analysekonzepts für die entstehenden Pyrolysegase
  • Betrieb der vorhandenen Versuchsanlage und Untersuchung verschiedener Kabeltypen
  • Vergleich der experimentellen Erkenntnisse mit Simulationsergebnissen aus Branddynamikmodellen
  • Austausch mit nationalen und internationalen Projektpartnern
  • Verfassen von wissenschaftlichen Publikationen und Betreuung von Studenten


Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Studium (Master) in einer Ingenieurs- oder Naturwissenschaft
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit in einem internationalen und interdisziplinären Team
  • Ausgeprägtes Interesse an komplexen Fragestellungen und Grundlagenforschung
  • Kenntnisse im Bereich experimenteller Methoden und quantitativer Auswertungsverfahren
  • Interesse an der Konzeptionierung und Anwendung von Messsystemen
  • Programmierkenntnisse (vorzugsweise Python)
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift


Unser Angebot:

  • Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur – optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Promotion
  • Eine hochmotivierte Arbeitsgruppe sowie ein internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld in einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Möglichkeit zur Teilnahme an (internationalen) Konferenzen und Projekttreffen
  • Kontinuierliche fachliche Betreuung
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken, z.B. durch ein umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Vergütung erfolgt analog der Entgeltgruppe 13 (75%) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund).
  • In der Regel einen Vertrag für den Zeitraum von 3 Jahren


Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal online.

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2019D-108: karriere@fz-juelich.de
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