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Institute for Advanced Simulation (IAS)

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Festkolloquium: Höchstleistungsrechnen - Treiber und Betreiber

Celebration of the 80th anniversary of Prof. Dr. Friedel Hoßfeld und the 30th anniversary of the foundation of HLRZ
(by invitation only)

begin
01 Sep 2017 14:00
end
01 Sep 2017 19:00
venue
Jülich Supercomputing Centre, Rotunda, building 16.4, room 301

Der Name Friedel Hoßfeld ist untrennbar mit der Entwicklung des Höchstleistungsrechnens in Deutschland – und speziell in Jülich – verbunden. Als Leiter des Zentralinstituts für Angewandte Mathematik (ZAM, heute Jülich Supercomputing Centre JSC) setzte er sich bereits früh und entschlossen für die Nutzung von Supercomputern in Naturwissenschaft und Technik ein. Neben Theorie und Experiment propagierte er die Computersimulation als dritte Säule des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns und forderte dafür auch die Bereitstellung der jeweils leistungsstärksten Rechner. Für das Forschungszentrum Jülich begann die Nutzung des Höchstleistungsrechnens mit der Installation des Vektorrechners CRAY X-MP22 im Jahre 1983.

Seit Mitte der 1980er Jahre brachte sich Professor Hoßfeld auch verstärkt in die Gremien des Wissenschaftsmanagements ein. So war er unter anderem Mitglied in den Kommissionen des Wissenschaftsrats, die Empfehlungen für die Entwicklung des Höchstleistungsrechnens in Deutschland erarbeiteten. Ein wichtiger Schritt war 1987 die Einrichtung des Höchstleistungsrechenzentrums HLRZ gemeinsam durch das Forschungszentrum Jülich, das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) und die Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD). Das HLRZ bot als erste deutsche Einrichtung zusammen mit dem ZAM Supercomputer-Kapazität sowie Beratung und Unterstützung bei der Nutzung der Rechner auf nationaler Ebene an. Nach dem Ausscheiden der GMD bestätigten das Forschungszentrum Jülich und DESY ihr Engagement im Höchstleistungsrechnen und gründeten 1998 in Fortführung des HLRZ das John von Neumann- Institut für Computing (NIC), dem später auch die damalige Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) beitrat.

Wir laden Sie ein, mit uns einen Blick in Vergangenheit und Zukunft des Höchstleistungsrechnens zu werfen und einen Treiber und Betreiber des Supercomputing zu ehren. (Teilnahme nur mit persönlicher Einladung möglich)

Programm:

Festkolloquium "Höchstleistungsrechnen - Treiber und Betreiber"
am Freitag, 1. September 2017, Rotunde des Jülich Supercomputing Centre im Forschungszentrum Jülich

 

UhrzeitTitel
14:00 - 14:15 UhrBegrüßung
14:15 - 14:45 UhrSupercomputing: Ein Werkzeug zur Klärung komplexer Fragen der Physik Weicher Materie
Kurt Binder, Universität Mainz
14:45 - 15:15 UhrVon Zwei zu Vier zu Acht zu Viele: Über die Anfänge der Parallelität im HLRZ
Wolfgang E. Nagel, Technische Universität Dresden
15:15 - 15:45 UhrKaffeepause
15:45 - 16:15 UhrExascale ante portas
Thomas Lippert, Jülich Supercomputing Centre
16:15 - 16:45 UhrQuantum Computing
Hans De Raedt, University of Groningen
Slides available:  Quantum Computing (PDF, 2 MB)
16:45 - 19:00 UhrEmpfang und Imbiss

 

Bitte richten Sie Ihre Anmeldung an:
Frau Helga Offergeld
h.offergeld@fz-juelich.de


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