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The Ernst Ruska-Centre (ER-C)

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Das Zusammenspiel einzelner Atome bestimmt die Eigenschaften von Materialien und Bauelementen. Die hochauflösende Elektronenmikroskopie und Spektroskopie bietet die Möglichkeit, Materialstrukturen und Eigenschaften detailliert aufzudecken und ist damit ein Schlüssel für Innovationen. Das Ernst Ruska-Centrum (ER-C) für Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen steht für eine Weiterentwicklung dieser bildgebenden Verfahren.

Das ER-C betreibt eine Reihe von Hochleistungs-Elektronenmikroskopen, die einzigartige Einblicke in die Welt der Atome ermöglichen. Dazu gehören das erste chromatisch korrigierte Mikroskop in Europa, das PICO, sowie weitere Mikroskope, optimiert für analytische, elektronentomographische und in situ Mikroskopie.

Während anfangs das ER-C als eine gemeinsame Einrichtung des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen errichtet wurde, wurde das ER-C am 1. Januar 2017 als ein eigenständiges Institut neu gegründet. Neben einer Umstrukturierung wird die Infrastruktur des neuen Instituts erweitert, sodass die Geräte und Technologien in einem breiten wissenschaftlichen Spektrum genutzt werden können. Das Ziel ist es, eine nationale Nutzereinrichtung für die wissenschaftliche Gemeinschaft aufzubauen. Mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) gewinnt ER-C auch einen dritten Partner.

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Die Hauptaufgaben des ER-C sind die weitere Entwicklung von hochauflösenden elektronenmikroskopischen und spektroskopischen Methoden und deren Anwendung. Während die Hochleistungsmikroskopie beim ER-C derzeit überwiegend für die Materialforschung und die Nanotechnologie eingesetzt wird, werden die Biowissenschaften als ein neues Anwendungsgebiet hinzukommen. Zu diesem Zweck wird ein neues Instrument gekauft: ein Kryoelektronenmikroskop, das zur Untersuchung biologischer Moleküle benötigt wird. Die Instrumente sind für externe Benutzer verfügbar.

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