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Neubau German Research School for Simulation Sciences (Gebäude 16.15)

German Research School for Simulation SciencesQuelle: Iproplan, Dresden Bild: Forschungszentrum Jülich

Die German Research School for Simulation Sciences – kurz GRS – ist ein zukunftsweisendes Gemeinschaftsunternehmen des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen, das durch eine neuartige Form der universitären Ausbildung einen wesentlichen Beitrag zur Elite- und Exzellenzbildung im deutschen Wissenschaftssystem leistet. Erstmalig in Deutschland werden Ressourcen eines Forschungszentrums der Helmholtz-Gemeinschaft und einer Universität in einer Einrichtung gebündelt, die eigenständig in Forschung und Lehre agiert. 

Die Graduiertenschule für insgesamt ca. 100 hochqualifizierte Doktoranden und Master-Studierende wird ihren Betrieb zum Wintersemester 2008/09 aufnehmen und mit je einem Standort in Jülich und Aachen vertreten sein. Forschungs- und Lehrinhalte sind rechnergestützte Natur- und Ingenieurwissenschaften (Compulational Science and Engineering), die fach- und standortübergreifend vom wissenschaftlichen Personal und von Professoren der GRS, des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen entwickelt werden. 

Der Neubau auf dem Gelände des Forschungszentrums in Jülich profitiert von der unmittelbaren räumlichen Nähe zum Jülich Supercomputing Centre (JSC). Die Lage der GRS im Zentralbereich wird seiner Sonderfunktion im Forschungszentrum gerecht. Auf ca. 600 m² HNF werden die folgenden Funktionen angeboten:

  • Lehrbereich mit Übungs- und Arbeitsräumen für Studierende
  • Forschungsbereich für 2 Lehrstühle
  • Administrativer Bereich für die Finanz- und Personalverwaltung
  • Hörsaal als 2. Bauabschnitt 

Der bauliche Entwurf reagiert auf die inneren und äußeren Anforderungen mit einer erweiterbaren, fächerförmigen Struktur, die in einem kompakten Baukörper Räume konzentrierter Arbeit mit Kommunikationsflächen zusammenführt. Ziel ist es, durch die als gedeckte, 2-geschossige Atrien konzipierte Verkehrsflächen den Dozenten bei Bedarf Ad-hoc-Seminare in unterschiedlicher Gruppenstärke zu ermöglichen. Schlitzförmige Verglasungen zu den Einzelräumen sollen Transparenz, Kommunikation und Gemeinsinn fördern – gleichzeitig aber eine Atmosphäre schaffen, die die erforderliche Ruhe und Intimität für intensive Forschungs- und Lehrarbeit bewahrt. 

Das Gebäude ist in seiner Gesamtheit und seinen Bauteilen nach dem Passivhaus-Standard konzipiert, was im Rahmen der besonderen Bauaufgabe ein Votum darstellt. Durch die Gesamtkonzeption des Entwurfes, die hohe Wärmeisolierung und Dichtigkeit der Hüllflächen wird der energetische Bedarf der Primärfunktionen des Gebäudes auf ein Minimum reduziert. 

Gebäudedaten:          

Nutzfläche gesamt: 624 m²
Bruttogeschossfläche: 1.486 m²
Bruttorauminhalt: 4.929 m³
Baukosten: ca. 2,3 Mio. €
Fertigstellung: 2010


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