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Neubau PET-Zentrum und Laborgebäude (Gebäude 15.9/15.16)

Neubau PET-Zentrum und LaborgebäudeQuelle: Nickl & Partner Architekten AG

Die medizinischen Institute INM-2 und INM-5 nutzen derzeit den 40 Jahre alten Laborflügel 15.2. Dieser weist bauliche und haustechnische Mängel auf und entspricht nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des Arzneimittelgesetzes.

Durch den Neubau (15.16) entsteht die Möglichkeit der Optimierung der Betriebsabläufe, welche bislang auf mehrere Teile weit auseinander liegender Gebäude verteilt war. Arbeitsfelder: Herstellung von Radiopharmaka, Entwicklung molekularer Bildgebungsverfahren mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), Nutzung dieser Verfahren für neurologische Forschung, Diagnose und Klinische Forschung.

Der Neubau soll barrierefrei direkt an die Forschungsbettenstation im Geb. 15.2v und das im Bau befindliche Geb. 15.14 des 9,4 Tesla MRT anbinden.

Abteilungen: Radiochemie mit Zyklotron, Human-PET, Tier-PET. 

In dem geplanten Gebäude (15.9) befinden sich sämtliche Laboratorien aus dem wegfallenden Labortrakt 15.2w, deren Nutzung Arbeiten mit nicht-radioaktiven Stoffen beinhaltet. Dieses Gebäude soll als Anbau an das bestehende Geb. 15.9 realisiert werden, da die in den Labors tätigen Mitarbeiter ihre Büroarbeitsplätze überwiegend im Bestandsbau haben.

Es werden verschiedenartige Arbeiten an biologischen Materialien, in erster Linie tierischem und menschlichem Gehirngewebe, durchgeführt. 

Der Entwurf antwortet auf die vorhandene heterogene, städtebauliche Situation mit einem in Form und Oberfläche einfachen Monolithen, dessen Volumen und Höhe sich zurückhaltend in die Struktur des Areals einfügt und dennoch die vielfältigen Anforderungen der nachbarlichen Anbindungen erfüllt.

Um der heterogenen Erscheinungen mit Bestandsgebäuden, Anbau-situationen und unterschiedlichen Gestaltungen für die Neubauten zu begegnen, ist als Grundlage der Fassadengestaltung Zurückhaltung und Homogenität gefordert.

Für beide Gebäude wird eine Metallfassade vorgesehen, die sich flächig über den gesamten Baukörper erstreckt. Gezielte großzügige Verglasungen z. B. an Gebäudefugen oder Zugängen akzentuieren die Baukörper. Fensteröffnungen werden entsprechend den Belichtungsaufgaben sparsam eingesetzt. Die Metallhülle überzieht in Teilen die Öffnungen als halbtransparenter, feststehender Sonnenschutz. Bewegliche komplett schließende Elemente werden auf den Südwest- und Südostseien realisiert.

 

Gebäudedaten:          

Nutzfläche gesamt: 1550 m²
Bruttogeschossfläche: 5.139 m²
Bruttorauminhalt: 21.111 m³
Baukosten: ca. 16,0 Mio. €
Fertigstellung geplant: 2012/2013


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