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Städtebaulicher Masterplan für das Forschungszentrum Jülich

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Der Städtebauliche Masterplan für das Forschungszentrum Jülich       

Nachdem das Forschungszentrum Jülich in den letzten Jahren ein erhebliches Wachstum an Mitarbeitern und Gebäuden erfahren durfte, wuchs der Bedarf an Steuerungsinstrumenten und Entscheidungshilfen für eine nachhaltige Campusplanung und -entwicklung.

Neben Forschungserfolgen führen neu erschlossene Forschungsfelder zu kontinuierlichem Gebäudewachstum. Stetig steigender Sanierungsdruck, aber auch die aktuellen Ziele der Klima- und Energiepolitik für die Jahre 2020, 2030 und 2050 erfordern neues Denken und Handeln.

Dies hat das Forschungszentrum Jülich veranlasst, eine Masterplanung zur Gestaltung der zukünftigen Entwicklung auf den Weg zu bringen.

Die Planung erfolgte auf Basis einer intensiven Nutzerbefragung an allen Instituten sowie einer detaillierten, lebenszyklusorientierten Bauzustandsbewertung aller Gebäude. In enger Zusammenarbeit mit den beauftragten Planern entstand eine Entwicklungsperspektive, die Grundlage für die Definition der kurz- und mittelfristigen Veränderungsprozesse ist. Sie beschreibt einen evolutionären, iterativen Prozess. Standort und Bestand werden schrittweise aufgewertet, ergänzt und verdichtet. In einem großzügigen, naturnahen Raum zu forschen, wird als herausragende Standortqualität  weiter hervorgehoben.

Das vorgeschlagene Vorgehen zeichnet sich durch ein hohes Maß an Offenheit aus. Es legt die bauliche, die Versorgungs-, Verkehrs- und Landschaftsentwicklung fest, folgt jedoch nicht einem starrem Plan, sondern weitgehend offenen Regeln, soweit sie zur Sicherung einer hohen architektonischen und landschaftlichen Qualität zwingend erforderlich sind. So kann die Bebauung der dynamischen und oft unvorhersehbaren Entwicklung in der Forschung Rechnung tragen und bleibt fortschreibungsfähig. Zentrales Anliegen der Masterplanung ist es, der Wissenschaft hochwertige Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen und auf Besonderheiten des Forschens in Jülich zu reagieren. Anforderungen an eine nachhaltige Entwicklung verbinden sich im Wechselspiel von Gebäuden und Waldinseln wie selbstverständlich mit dem Naturbezug des Arbeitens im Auewald.

Zur Umsetzung der Masterplanung  wurde mit ersten Maßnahmen begonnen. Die Verkehrs- und die Landschaftsentwicklung schreitet voran. Parallel dazu werden erste Sanierungs- und Neubaumaßnahmen nach den Grundregeln der Masterplanung umgesetzt. Nachhaltiges Bauen und Energieeffizienz stellen hierbei wichtige Leitlinien dar. Entsprechend wird die weitere Planung mit jeder beschlossenen Maßnahme fortgeschrieben.

Die Erneuerung des Forschungszentrums berücksichtigt hierbei insbesondere die Bedürfnisse der Mitarbeiter, bei der Schaffung einzigartiger Gebäude, die sich in den großen Rahmen einfügen.

Der vorliegende Film gibt Ihnen einen Eindruck von den grundlegenden Zielen des Städtebaulichen Masterplans und den daraus resultierenden Entwicklungen für das Campusgelände.

 


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