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10 Leitlinien

für die Berufsausbildung im Forschungszentrum

1. Gesellschaftliche Verantwortung

Das Forschungszentrum ist einer der größten Arbeitgeber und der größte Ausbildungsbetrieb in der Region. Vielfältige Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten, eine hervorragende Ausstattung mit modernsten technischen Geräten und hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnen es aus. Als eine Einrichtung, die durch die Öffentliche Hand finanziert wird, übernehmen wir in der Berufsausbildung eine Vorbildfunktion und besondere gesellschaftliche Verantwortung. Für die Berufsausbildung bedeutet dies konkret, dass wir

  • die Auszubildenden und dual Studierenden für einen Einsatz sowohl innerhalb als auch außerhalb des Forschungszentrums qualifizieren,
  • die Integration Behinderter fördern,
  • Chancengleichheit aktiv vorantreiben,
  • die Voraussetzungen für eine Weiterbeschäftigung im erlernten Beruf schaffen,
  • Maßnahmen zur Förderung der Berufsorientierung durchführen,
  • die Ausbildung in anderen Unternehmen und Organisationen aus der Region im Rahmen von Kooperationen unterstützen sowie
  • Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen leben.

2. Nachwuchs sichern durch Berufsausbildung

Ziel der Berufsausbildung im Forschungszentrum ist es, den quantitativen und qualitativen Bedarf an Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die Zukunft zu decken. Regelmäßig und systematisch ermitteln und planen wir den Fachkräftebedarf im Forschungszentrum, um das Angebot an Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen an den Anforderungen der wissenschaftlichen, technischen und administrativen Bereiche auszurichten. Im Mittelpunkt der Ausbildung steht eine sehr gute fachliche Qualifikation. Darüber hinaus werden fachübergreifende Fähigkeiten und Einstellungen entwickelt und gefördert. Dazu gehören: die Identifikation mit den Zielen des Forschungszentrums, Serviceorientierung und der flexible Umgang mit neuen Herausforderungen.

3. Qualität in der Berufsausbildung

Die Berufsausbildung im Forschungszentrum Jülich ist einem hohen Qualitätsanspruch verpflichtet. Um ihn zu erreichen, überprüfen und optimieren wir kontinuierlich die Strukturen und Abläufe in der Ausbildung (u.a. durch die Etablierung eines Qualitätsmanagementsystems). Berufsausbildung auf hohem Niveau trägt aktiv zu den Rahmenbedingungen bei, die für Spitzenforschung notwendig sind. Deshalb muss eine ausreichende Finanzierung unserer Berufsausbildung auch in Zukunft auf Basis einer regelmäßigen, begründeten und nachvollziehbaren Ressourcenplanung bereitgestellt werden.

4. Berufsausbildung als Gemeinschaftsaufgabe im Forschungszentrum

Der hohe Stellenwert der Berufsausbildung im Forschungszentrum bringt eine besondere Verantwortung mit sich. Dies gilt nicht nur für die Bereiche, die mit Personalfragen (u. a. mit Personalplanung, -gewinnung und -entwicklung) befasst sind, sondern für die Leiterinnen und Leiter aller Organisationseinheiten, in denen ausgebildet wird.

 

 

Die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die Ausbildungsbeauftragten werden ihrer Verantwortung dadurch gerecht, dass sie die Auszubildenden und dual Studierenden zu beruflicher Handlungskompetenz führen. Ihrer Verantwortung stellen sich auch der Betriebsrat und die Jugend- und Auszubildendenvertretung: Sie tragen konstruktiv dazu bei, die Ausbildung immer weiter zu verbessern.

5. Kostenbewusstsein

Gerade in einer Forschungseinrichtung, die durch Gelder der öffentlichen Hand finanziert wird, ist es wichtig, bereits in der Berufsausbildung kostenbewusst zu handeln. Deshalb halten wir die Auszubildenden und dual Studierenden dazu an, mit Arbeitsmitteln und Arbeitszeit wirtschaftlich umzugehen. Hierbei haben alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die Auszubildenden eine Vorbildfunktion.

6. Ganzheitliches Lernen

Ganzheitliches Lernen in der Ausbildung schafft die Basis für Nachwuchssicherung im Forschungszentrum. Ziel unserer ganzheitlichen Berufsausbildung mit enger Verzahnung zwischen Theorie und Praxis ist es, dass der Nachwuchs umfassende berufliche Handlungskompetenz erwirbt, die sowohl fachliche als auch fachübergreifende Kompetenzen umfasst.

7. Innovation in der Berufsausbildung

Platine

Das Forschungszentrum Jülich lebt vom Ideenreichtum und von der Innovationskraft seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Alle Ausbildungsverantwortlichen leben Offenheit für Veränderung und Weiterentwicklung vor und fördern sie bei den Auszubildenden und dual Studierenden.

8. Lebenslanges Lernen

Das Forschungszentrum Jülich ist vom Prinzip des lebenslangen Lernens überzeugt. Den Grundstein dafür legen wir in der beruflichen Erstausbildung. Sie verfolgt das Ziel, dass die Auszubildenden über die fachliche Qualifikation hinaus Methoden- und Sozialkompetenzen entwickeln, die ihnen als Basis für ein lebenslanges Lernen dienen.

9. Duale Ausbildung

Das Forschungszentrum steht zum Dualen System der Berufsausbildung. Wir unterstützen es durch die Zusammenarbeit mit den Berufskollegs und Hochschulen.

10. Kooperation mit Bildungseinrichtungen

Enge Kontakte zu anderen Bildungseinrichtungen sichern gut qualifiziertes Personal für das Forschungszentrum und die Region. Der intensive und dauerhafte Austausch mit diesen Organisationen ist daher Aufgabe der Berufsausbildung. Dazu gehört  es auch, dass wir Schülern, Studierenden und Menschen in berufsbegleitender Weiterbildung ermöglichen, als Praktikanten ins Forschungszentrum zu kommen. Auch mit ausländischen Bildungs- und Forschungseinrichtungen führen wir gemeinsame Projekte durch.

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