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Geschäftsbereich Sicherheit und Strahlenschutz

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Glossar Strahlenschutz

Dosimeter,
hier: Personendosimeter

Personendosimeter dienen zur Messung der externen Strahlendosis (Körperdosis; § 41 StrlSchV) einer Person. Es wird zwischen indirekt anzeigenden Dosimetern (z.B. Filmdosimeter, Thermoluminenszenzdosimeter, Albedodosimeter) und direkt anzeigenden Dosimetern (z.B. Stabdosimeter) unterschieden.

  • Stabdosimeter
    Stabdosimeter sind im Prinzip Ionisationskammern - mit luftäquivalentem Füllgas und gewebeäquivalentem Wandmaterial - mit eingebautem Fadenelektrometer. Sie werden mit einem Ladegerät aufgeladen ( Anzeige: 0 mSv ) und entladen sich durch entsprechende Strahlenexposition.
  • Filmdosimeter (Dosisfilmplakette, Gleitschattendosimeter)
    Hier wird durch ionisierende Strahlung eine Schwärzung eines Films hervorgerufen, der nach seiner Entwicklung photometrisch ausgemessen und mit der Schwärzung unterschiedlich bestrahlter Kalibrierfilme verglichen wird. Der Film wird dabei in speziellen Plaketten mit Metallfiltern - zur Verringerung der Energieabhängigkeit der Schwärzung - getragen.
  • Thermolumineszenzdosimeter
    Die Thermolumineszenz beruht auf durch Strahlung hervorgerufenen angeregten Zuständen, die beim Erhitzen (ca. 300 °C) unter Lichtemission wieder in den Grundzustand übergehen. Hierbei ist die emittierte Lichtintensität proportional zur empfangenen Strahlungsdosis.
  • Albedodosimeter
    Falls Neutronenstrahlung relevant ist (mehr als 10 % der Photonenäquivalentdosis) werden Albedodosimeter eingesetzt, die je 2 Detektoren (Thermoluminenszenzdetektor) für Photonen- und Neutronen bzw. für Neutronen enthalten. Die Neutronendosis wird über die im Körper der Person moderierten und zurückgestreuten Neutronen bestimmt.

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