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Beispielhafte Partnerschaften

Partnerschaften

Komplexe Probleme von gesellschaftlicher Relevanz können nur in Verbünden gelöst werden, daher werden internationale Kooperationen immer wichtiger. Die Stabsstelle Internationale Beziehungen unterstützt bei der Vernetzung mit exzellenten Wissenschaftlern und führenden Forschungsinstitutionen weltweit. Herausgegriffen aus den vielen wertvollen Partnerschaften, möchten wir hier einige Beispiele anführen:

Das französische Commissariat à l'Énergie Atomique et aux Énergies Alternatives und das Forschungszentrum Jülich verbindet eine langjährige Partnerschaft, deren Wurzeln bis zu dem 1963 unterzeichneten Élysée-Vertrag zurückreichen, welcher unter anderem die Aufstellung gemeinsamer Forschungsprogramme festlegte. Heutige Schwerpunkte der Kooperation liegen in den Bereichen Supercomputing, Strukturbiologie, Nukleare Sicherheitsforschung sowie Neurowissenschaften und Erneuerbare Energien.

Das zurzeit weltweit führende Zentrum für die Forschung mit Neutronen ist das Institut Laue-Langevin (ILL) mit dem flussstärksten Reaktor und der breitesten Instrumentierung. In Zusammenarbeit mit dem CEA betreiben die Jülicher Wissenschaftler drei Instrumente und sind an Weiteren beteiligt.

Am Oak Ridge National Laboratory (ORNL) in den USA ist das Forschungszentrum Jülich mit einer Außenstelle vertreten und betreibt dort ein Neutronenspektrometer an der Spallations-Neutronenquelle. Im Oktober 2014 wurde das bestehende Memorandum of Understanding mit dem ORNL um weitere fünf Jahre verlängert. Ziel ist die Förderung bestehender Kooperationen im Bereich der Neutronen- und Energieforschung sowie die Entwicklung einer engeren wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit.

Weitere wichtige Kooperationen unterhält das Forschungszentrum mit führenden Einrichtungen in China, wo es unter anderem mit der Chinese Academy of Sciences (CAS) sowie mit der Universität Peking und der Fudan Universität in Shanghai zusammenarbeitet.

Mit dem Moscow Institute of Physics and Technology (MIPT) in Russland kooperiert Jülich in den Forschungsbereichen Lebenswissenschaften, weiche Materie, Festkörperforschung, Kernphysik und Umweltforschung. Energie und Klima sind Forschungsschwerpunkte der Kooperation zwischen dem Forschungszentrum und dem Moscow State Engineering Physics Institute (MEPhl).

In Indien hat das Forschungszentrum Jülich eine Repräsentanz in Neu-Delhi. Sie bündelt bestehende Indienaktivitäten einzelner Jülicher Institute und ermöglicht durch eine kontinuierliche Präsenz vor Ort den Aufbau langfristiger Kooperationen mit Partnern in Wissenschaft, Forschung sowie Wirtschaft und unterstützt bei der Akquise von exzellentem wissenschaftlichen Nachwuchs.

In Brasilien führte die enge Zusammenarbeit mit EMBRAPA – der Organisation, die die brasilianische Agrarforschung koordiniert – zur Gründung eines externen EMBRAPA-Labors in Jülich (Labex); parallel hat das Forschungszentrum eine Außenstelle des Institutsbereichs Instituts für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Pflanzenforschung (IBG-2) in Brasilien aufgebaut.


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