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Institut für Bio-und Geowissenschaften
Biotechnologie (IBG-1)

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Beschleunigte Biotechnologie fördert nachhaltige Wirtschaft
Bielefeld / Dortmund / Düsseldorf / Jülich, 7. Mai 2018 – Die Biotechnologie ist von zentraler Bedeutung für eine Wirtschaft, die von fossilen Rohstoffen langfristig unabhängig sein soll. Um biotechnologische Vorgänge und damit die Zeitspanne von der Idee bis zum Markteintritt zu verkürzen, soll das CLIB-Kompetenzzentrum Biotechnologie (CKB) aufgebaut werden. Das CKB ist ein standortübergreifendes Verbundprojekt für eine nachhaltige, ressourcenschonende Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Die Europäische Union und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen haben das CKB nun bewilligt und fördern es mit einer Gesamtsumme von mehr als acht Millionen Euro für drei Jahre.
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Portrait of Prof. em. Dr. C. Wandrey

Ausschreibung des Christian-Wandrey-Preises 2018

für eine herausragende Diplom- oder Masterarbeit auf dem Gebiet der Weißen Biotechnologie oder einem eng benachbarten Gebiet.
Stichtag ist der 30. Juni 2018. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert.

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Unsere Mission: Weiße Biotechnologie 

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IBG-1 – Ein interdisziplinäres Team

Biologen, Biochemiker, Chemiker, Informatiker, Mathematiker, Physiker und Ingenieure am IBG-1 bilden ein interdisziplinäres Team mit einem gemeinsamen Ziel: Nutzung von Mikroorganismen und isolierten Enzymen zur Gewinnung unterschiedlichster Bioprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen.


Die natürliche Vielfalt der Mikroorganismen nutzen

Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch den Stoffwechsel von Mikroorganismen, z. B. zur Herstellung von Brot, Käse, Wein oder Bier. Jedoch ist das enorme Potential von Mikroorganismen und Enzymen zur Umsetzung von erneuerbaren Kohlenstoffquellen in neue Bioprodukte wie Basis- und Feinchemikalien, Pharmazeutika und Proteine bisher nur ansatzweise erschlossen.



Produkte und Prozesse mit dem Ziel Nachhaltigkeit

Die Forschung der Jülicher Biotechnologen zielt auf ein detailliertes molekulares Verständnis der als Biokatalysatoren genutzten Mikroorganismen und Enzyme. Unter Verwendung von Ansätzen aus der Systembiologie und der synthetischen Biologie wird das Wissen zur Entwicklung neuer ressourcen-effizienter und nachhaltiger Bioprozesse genutzt und reduziert damit unsere Abhängigkeit von Erdöl.


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