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Institut für Bio- und Geowissenschaften

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Bioproduktion

Die Entwicklung nachhaltiger Pflanzenproduktion berücksichtigt auch die technischen Systeme, in denen Pflanzen produziert werden und mit denen Agrarmanagement durchgeführt wird. Hierdurch können wesentliche Steigerungen in der Resourcennutzung der Pflanze aber auch des gesamten System (z.B. Energieverbrauch) erreicht sowie die Ausbeute an wertgebenden Inhaltsstoffen gesteigert werden.

Der Energieverbrauch von Gewächshäusern ist ein wettbewerbswichtiger Faktor im modernen Gartenbau. IBG-2:Pflanzenforschung hat mit der Glas-Folien-Kombination eine neue technische Lösung entwickelt, getestet und in den praktischen Gartenbau eingeführt, mit dem bis zu 50% weniger Energie bei gleicher oder besserer Produktion unter Glas verbraucht wird. Komplettiert wird diese Entwicklung durch den Einsatz hochtransparenter Gläser, die zu mehr Wachstum durch höhere Lichtverfügbarkeit und zu resistenteren Pflanzen und natürlicherem Wuchs durch UV-B Durchlässigkeit führen.

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Gemeinsam mit RWE und universitären Partnern betreibt und optimiert die IBG-2:Pflanzenforschung eine Demonstrationsanlage zur Produktion von Mikroalgen bei erhöhten CO2-Konzentrationen unter Einsatz von Rauchgas am Kraftwerk Niederaußem. Wissenschaftler der IBG-2: Pflanzenforschung optimieren Licht- und Nährstoffversorgung. Gleichzeitig arbeiten die Wissenschaftler an einer Verbesserung der biochemischen Eigenschaften der Algen in einem integrierten Ansatz mit der Optimierung von Photobioreaktoren.

In geschlossenen Gewächshäusern, Klimakammern oder speziellen Containern können Pflanzen zur Produktion von pharmazeutisch wichtigen Substanzen (häufig Proteinen) benutzt werden (molecular farming). Auch hier arbeiten die Wissenschaftler des IBG-2 integral mit Molekularbiologen und Verfahrenstechnikern zusammen, um einen optimierten Prozess erstellen zu können, der hohe Ausbeute und geringe Kosten ermöglicht.


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