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Institut für Bio- und Geowissenschaften

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Nachhaltige Pflanzenproduktion

Schlüsseltechnologien für Züchtung und funktionelle Genomforschung

Nachhaltige Ernährungssicherheit, die zunehmende Verfügbarkeit von Pflanzenbiomasse für die menschliche Ernährung und die stoffliche und energetische Nutzung sind die zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Die Analyse der Ertragsleistung hinsichtlich Struktur, Funktion, Qualität und Wechselwirkung mit der Umwelt bleibt das Nadelöhr bei der Nutzung der genetischen Vielfalt von Kulturpflanzen, die für die Steigerung der Pflanzenproduktivität und den Fortschritt in der Pflanzenzüchtung benötigt wird.

Phänotypisierung bedeutet die quantitative Analyse von Pflanzenstrukturen und Funktionen. Das quantitative Wissen über Strukturen und Funktionen ermöglicht den Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung zur praktischen landwirtschaftlichen und ökologischen Forschung.

Der funktionelle Pflanzenkörper (PHÄNOTYP) wird während des Pflanzenwachstums und der Pflanzenentwicklung durch dynamische Wechselwirkungen zwischen der genetischen Ausstattung (GENOTYP) und der physischen Welt, in der sich die Pflanzen entwickeln (UMWELT), gebildet. Diese Wechselwirkungen bestimmen Leistung und Produktivität der Pflanzen, die als akkumulierte Biomasse und kommerzielle Ertrags- und Ressourcennutzungseffizienz gemessen wird.

Daher ist eine durch das IBG-2 initiierte Verbesserung der Pflanzenphänotypisierung ein Schlüsselfaktor für Erfolg sowohl in der modernen Pflanzenzüchtung als auch für die Fortschritte in der Grundlagenforschung. Dafür sind koordinierte Maßnahmen zur Integration der Pflanzenphänotypisierungsgesellschaft in nationale und internationale Netzwerke und zur Steigerung der Kapazität und Verfügbarkeit von Phänotypisierungsinfrastukturen erforderlich.


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