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Abteilung ESS-Instrumentierung

Die ESS

Als stärkste Neutronenquelle der Welt wird die Europäische Spallationsquelle ESS Wissenschaftlern aus den verschiedensten Disziplinen von den Materialwissenschaften, Magnetismus, Geologie bis hin zur Weichen Materie und Biologie Neutronen für Experimente zur Verfügung stellen um die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.

Das europäische Großprojekt ESS ist auf der Roadmap des "European Strategie Forum for Research Infrastructures (ESFRI)" priorisiert. Die Gesamtkosten der ESS, die in Lund, Schweden, gebaut werden soll, liegen bei etwa 1,5 Milliarden Euro. Zur Zeit sind 17 europäische Länder an dem Projekt beteiligt.

Seit 2009 befindet sich das Projekt in der Design-Update-Phase. Nach einer etwa sechsjährigen Bauphase (Construction Phase) soll die ESS im Jahre 2019 mit sieben Instrumenten in Betrieb gehen. Danach beginnt die Completion Phase, in der die übrigen Instrumente installiert und getestet werden. Die vollständige Betriebsbereitschaft mit allen Instrumenten ist für 2025 geplant.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) begrüßt und unterstützt einen starken Beitrag Deutschlands zur Realisierung der ESS.

 

ESSInstrumentierung_jpgNSE Instrument an der SNS Spallationsquelle in Oak Ridge

 

Instrumente für die stärkste Quelle der Welt

Das Forschungszentrum Jülich leitet das ESS Design-Update Projekt in Deutschland und leistet den größten deutschen Beitrag innerhalb der ESS Design-Update-Phase. Jülich blickt auf eine lange Geschichte in der Neutronenforschung, der Instrumententwicklung und in der Entwicklung von Spallationsquellen zurück. Im Forschungszentrum Jülich wird im Rahmen der Design-Update-Phase am Target und an Instrumenten bzw. Instrumentkomponenten gearbeitet. Mit einem Teil der BMBF Förderung in der Design-Update-Phase werden in der Abteilung „ESS-Instrumentierung“ Konzept und Design für leistungsstarke Instrumente an der ESS entwickelt.

Dabei profitieren die Mitarbeiter der Abteilung von den langjährigen Erfahrungen und dem Know How der Kollegen aus den Instituten JCNS-1 und JCNS-2 sowie den Außenstellen des JCNS am Forschungsreaktor FRM II, der SNS in Oak Ridge, und dem ILL in Grenoble.

 


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