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Autophagie und Viren

Unter Autophagie versteht man den in Eukaryonten hoch konservierten Prozess des Abbaus zelleigener Bestandteile. Autophagie spielt sowohl beim Basisumsatz von intrazellulären Proteinen und Organellen, als auch bei der Produktion von Aminosäuren unter Hungerbedingungen eine wichtige Rolle. Dabei ist der Beitrag zum Proteinabbau durch Autophagie ähnlich groß wie der des Ubiquitin-Proteasom-Systems. Störungen in der Regulation der Autophagie können zu verschiedenen, z.B. neurodegenerativen Krankheiten führen. Weiterhin spielt die Autophagie bei der Antigenenpräsentation oder dem Abbau von invasiven Pathogenen eine wichtige Rolle. Gleichwohl haben verschiedene Viren Strategien entwickelt, um der Degradation durch Autophagie zu entkommen oder um sogar Teile der Autophagie-Maschinerie für ihren eigenen Nutzen zu missbrauchen.

Wir charakterisieren verschiedene virale und zelluläre Proteine, die einen Einfluss auf die Autophagie haben, und deren Wechselwirkungen. Dazu verwenden wir diverse biophysikalischen Methoden wie z.B. Oberflächen-Plasmon-Resonanz oder NMR-Spektroskopie.

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