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Strukturbiologie der zellulären Autophagie

Unter Autophagie versteht man den in Eukaryonten hochkonservierten Prozess des Abbaus zelleigener Bestandteile im lysosomalen Kompartiment. Autophagie spielt eine wichtige Rolle sowohl für den Basalumsatz von intrazellulären Proteinen und Organellen als auch für die Erhaltung der Homöostase unter Stressbedingungen wie Nährstoff- oder Sauerstoffmangel. Dabei kann der Beitrag der Autophagie zum Proteinabbau ähnlich groß sein wie derjenige des Ubiquitin-Proteasom-Systems. In den vergangenen Jahren ist zudem erkannt worden, dass die Autophagie auch für Funktionen der angeborenen und erworbenen Immunität relevant ist, z.B. für die Antigenpräsentation und die Elimination zytosolischer Pathogene. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Störungen in der Regulation der Autophagie mit zahlreichen schwerwiegenden Erkrankungen des Menschen, insbesondere neurodegenerativen Krankheiten und Neoplasien, in Zusammenhang gebracht werden .

Unser Ziel ist ein vertieftes Verständnis des Autophagieprozesses (mit Schwerpunkt auf der Makroautophagie) und seiner physiologischen und pathophysiologischen Implikationen auf molekularer Ebene. Dabei kommen moderne Methoden der Strukturbiologie und Biophysik zum Einsatz, darunter Röntgenkristallographie, NMR-Spektroskopie und Bildgebungstechniken.

Autophagie (Platzhalter)


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