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Prionkrankheiten - in vitro Konversion

Da die Grundlage der Infektion bei Prionkrankheiten die Umwandlung des körpereigenen Prionproteins (PrP) von einer zellulären Isoform PrPC in eine pathologische Isoform PrPSc ist, werden die Konformationsübergänge biophysikalisch in vitro untersucht. Die Übergänge werden durch geringe Mengen (unterhalb der mizellaren Konzentration) von Na-Dodecylsulfat (SDS)  induziert. SDS hat membranähnliche Eigenschaften, so dass man durch Verdünnen des SDS kontinuierlich von Membran-ähnlichen zu reinen Wasser-Bedingungen übergehen kann.

 

Die Konformationsübergänge wurden mit folgenden biophysikalischen Methoden untersucht:

MethodenMessparameter
GelelektrophoreseMolekulargewicht
Zirkulardichroismus SpektroskopieSekundärstruktur
Analystische UltrazentrifugationGröße und Form
Crosslinking und MassenspektroskopieIntermolekulare Wechselwirkungen
ElektronenmikroskopieMakrostruktur der Aggregate
Fluoreszenz-KorrelationsspektroskopieMultimerisierung
Differenzielle UltrazentrifugationLöslichkeit
ThioflavinT FluoreszenzFibrillenanteil

Durch die Kombination der Methoden konnten folgende Aggregationsmechanismen mit rekombinant exprimiertem PrP analysiert werden.

Prionkonversion 1

Arbeitsgruppe Birkmann: Prionkrankheiten - in vitro Konversion


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