Suche

zur Hauptseite

Institut für Energie- und Klimaforschung

Navigation und Service


Hochtemperaturkorrosion und -korrosionsschutz

Abteilung Korrosion

Die Forschungsprojekte der Abteilung „Hochtemperaturkorrosion und -korrosionsschutz“ des IEK-2 befassen sich mit Untersuchungen zum Verhalten metallischer Konstruktionswerkstoffe und Schutzschichtsysteme bei hohen Temperaturen in rein oxidierenden sowie in gemischten simulierten Betriebsgasen (z.B. oxidierend/aufkohlend, oxidierend/sulfidierend, etc). Dabei spielen die Entwicklung von (theoretischen) Modellen zur Beschreibung der Korrosionsprozesse, Lebensdauervorhersage sowie der Einsatz oberflächenanalytischer Verfahren in der Korrosionsforschung eine zentrale Rolle. Die Forschungsthemen orientieren sich an einer Vielzahl von praktischen Anwendungen, wie z.B. Werkstoffverhalten in fossil befeuerten Dampfkraftwerken und Gasturbinen, in Anlagen der chemischen Industrie und in oxidkeramischen Hochtemperatur-Brennstoffzellen.

Das Hauptziel der Forschungsaktivitäten ist die Entwicklung neuer metallischer Konstruktionswerkstoffe und Schichtsysteme, sowie die Qualifizierung deren Korrosionsverhaltens bei isothermer und thermozyklischer Belastung in simulierten Betriebsatmosphären, wie z.B. Sauerstoff, Wasserdampf, Wasserstoff, Kohlenstoffdioxid und/oder Schwefeldioxid.

Werkstoffgruppen, welche zurzeit untersucht werden, sind martensitische / ferritische / austenitische Stähle und Nickelbasislegierungen für Anwendungen in Energieumwandlungsanlagen, sowie verschiedene Arten metallischer und keramischer Schichtsysteme. Untersuchungen an Legierungen vom Typ FeCrAl zielen auf Anwendungen in Heizelementen und Katalysatorträgern.

Die Forschungsprojekte befassen sich sowohl mit Grundlagenuntersuchungen (u.a. durch Einsatz von stabilen Tracern) zur Aufklärung von Korrosionsmechanismen, als auch mit Langzeitversuchen zur Ermittlung auslegungsrelevanter Daten.

Für eine quantitative Ermittlung des Korrosionsangriffs werden Ergebnisse aus thermogravimetrischen Messungen mit Daten aus umfangreichen mikrostrukturelen Charakterisierungen der Legierungen / Beschichtungen und der Korrosionsprodukte kombiniert. Hierfür steht eine Vielzahl an konventionellen Analysenmethoden, wie optische Lichtmikroskopie, Raster- und Transmissionselektronenmikroskopie (REM, TEM) und Röntgenfeinstrukturanalyse (XRD = x-ray diffraction), sowie eine Reihe von speziellen oberflächenanalytischen Verfahren, wie z.B. Sputtered Neutrals Mass Spectrometry (SNMS), Laser Raman-Spectroscopy (LRS) und Glow Discharge Optical Emission Spectroscopy (GDOES) zur Verfügung.

Die Arbeiten zur Modellierung von Korrosionsprozessen umfassen die Beschreibung der Wachstumsmechanismen von Deckschichten auf der Basis von Chrom- und Aluminiumoxid, oxidationsinduzierte Diffusionsprozesse und die Bildung bzw. Auflösung von Ausscheidungen in metallischen Substraten, sowie die Vorhersage der Lebensdauer von (dünnwandigen) Komponenten und Schichtsystemen.


Zusatzinformationen

Webseite

Hochtemperaturkorrosion

leeres Bild

Thermozyklierung von Wärmedämmschichten

leeres Bild

Probenanordnung bei Tests in Wasserdampf


Servicemenü

Homepage

Logo

 

 

 

IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG!

 

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

um unsere Website-Inhalte zukünftig noch besser an Ihre Bedürfnissen anzupassen und die Website damit noch attraktiver zu gestalten, möchten wir Ihnen heute ein paar kurze Fragen stellen.

Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 10 Minuten.

Jetzt teilnehmen Nicht teilnehmen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Haben Sie im Moment keine Zeit oder haben Sie bereits an unserer Online-Befragung teilgenommen, dann können Sie das Fenster "hier" einfach schließen.

Wenden Sie sich bei Fragen rund um die Befragung gerne an: webumfrage@fz-juelich.de.

 

Ihr Team des Forschungszentrums Jülich

 

Hinweis: Zur anonymen Auswertung Ihrer Daten hat das Forschungszentrum Jülich das Markforschungsinstitut SKOPOS mit der Durchführung und Auswertung der Befragung beauftragt. SKOPOS handelt in übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz und den Richtlinien des ADM (Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.) und der ESOMAR (Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung). Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.