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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Lebensdauerverlängerung von Entladungslampen

 Hochenergieentladungslampen stellen eine energetische und wirtschaftliche Alternative gegenüber  Glühlampen dar. Sie zeichnen sich durch eine hohe Leuchtstärke und einen sehr hohen Farbwiedergabeindex aus. Hochenergieentladungslampen werden deshalb zum Beispiel in der Filmindustrie zum Beleuchten von Sets oder in Fußballstadien verwendet.

In diesem Forschungsvorhaben werden Metallhalogenidentladungslampen untersucht. Als Füllstoffe in einer Metallhalogenidentladungslampe können Metalljodide eingesetzt werden. Diese leuchten im Plasma entsprechend der für sie charakteristischen Spektrallinien. Im Inneren des Lampenbrenners entsteht zwischen zwei Wolframelektroden bei einer Temperatur von etwa 6000 °C ein Plasma. Durch die Wahl der Zusammensetzung der Metalljodide kann ein Farbspektrum entwickelt werden, dass für den Betrachter als Angenehm empfunden wird.  

Diese Füllstoffe können sich jedoch negativ auf die Lebensdauer von Hochenergieentladungslampen auswirken. Durch die Bildung von Metallhalogenidschmelzen an der Brennerwand kann Korrosion auftreten. Die Benetzungseigenschaft der Metallhalogenidschmelze an der Brennerwand nimmt Einfluss auf die Korrosionseffekte.

Im Rahmen dieses Forschungsvorhaben werden deshalb die Benetzungseigenschaften von lampenrelevanten Metalljodidmischungen untersucht. Ziel ist es eine neue Generation energiesparender Lampen mit angenehmer Farbtemperatur und höherer Lebensdauer zu entwickeln. Die Benetzungseigenschaften werden mit einem Randwinkelmesstand untersucht. Die Korrosion der Brennerwand wird mit Hilfe von Auslagerungsversuche erforscht.

Korrodierte polykristalline Al2O3-PlatteKorrodierte polykristalline Al2O3-Platte

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