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Institut für Energie- und Klimaforschung

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BGE

Brennstoffzellen benötigen als Brennstoff reinen Wasserstoff oder wasserstoffreiche Gasgemische. In mobilen Anwendungen liegt der Kraftstoff meistens flüssig als Flüssiggas, Benzin, Kerosin oder Diesel vor. Die genannten Energieträger werden derzeit aus dem fossilen Primärenergieträger Rohöl - langfristig zum Teil aus Biomasse - hergestellt. Die Umwandlung von Gasen oder Flüssigkeiten in ein wasserstoffreiches Gas nennt man Reformierung, die gesamte Prozesskette heißt Brenngaserzeugung.

BGS-ModulBrenngaserzeugungsmodul für die Ver-sorgung von HT-PEFC-Stacks mit Re-format aus Mitteldestillaten und einer thermischen Leistung des bereitgestel-lten Wasserstoffs von 28 kW

Die Arbeiten im IEK-3 sind auf die Reformierung von Mitteldestillaten (Kerosin, Diesel und leichtem Heizöl) und dieselähnlichen Biokraftstoffen fokussiert. Nach der Reformierung muss das entstehende Gas von Stoffen wie Kohlenmonoxid und eventuell von Schwefelwasserstoff gereinigt werden. Der für die Reformierung benötigte Wasserdampf wird über einen Katalytbrenner bereitgestellt, der die Restgase der Brennstoffzelle emissionsarm verbrennt. Ein Brenngaserzeugungssystem besteht aus diesen Kernkomponenten, Wärmetauschern, Pumpen und der Brennstoffzelle. Als Brennstoffzellen werden bei der Entwicklung von 5 – 10 kWe Systemen die eigenen HT-PEFC Stacks bevorzugt. Solche Systeme sollen für Anwendungen zur Bordstromversorgung im mobilen Bereich eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt sind luftfahrttechnische Anwendungen, wobei für kommerzielles Kerosin geeignete Entschwefelungsprozesse erforscht werden.

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Ansprechpartner

Prof. Dr. Ralf Peters
Telefon: +49 2461 61-4260
Fax: +49 2461 61-8163
E-Mail: ra.peters@fz-juelich.de

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