Suche

zur Hauptseite

Institut für Energie- und Klimaforschung

Navigation und Service


JULE-PSI

Das Hochtemperatur-Materiallabor des Forschungszentrums Jülich bietet die Infrastruktur zur Untersuchung von schwach radioaktiven Materialien in einem Kontrollbereich und zusätzlich einen Trakt mit drei Heißen Zellen. Eine zusätzliche Heiße Zelle ist derzeit in Planung, in der eine neue lineare Plasmaanlage (JULE-PSI) nach dem Vorbild von PSI-2 aufgebaut werden wird. Diese Anlage wird mit einer Targetwechsel- und Analysekammer ausgestattet werden, in der die Materialproben nach Belastungstest mit Plasma und Laserstrahlung in vacuo untersucht werden können.

Die Abschirmung durch die Heiße Zelle erlaubt die Handhabung von neutronenbestrahlten Materialproben aus Forschungsreaktoren sowie in Zukunft auch von Materialproben aus ITER. Darüber hinaus können auch Arbeiten mit toxischen Stoffen wie Beryllium durchgeführt werden.

Insbesondere die Konzepte zur Handhabung der Materialproben sowie die Diagnostiken zur Analyse des Plasmas sowie der Eigenschaften der Materialproben nach der Belastung sind auf Basis der an PSI-2 erprobte Techniken entwickelt worden.

Zur Optimierung des Belastungsprofils des Plasmastrahls (größere Homogenität) wird dabei für JULE-PSI die Geometrie der Plasmaquelle, insbesondere die Form der Kathode geändert: statt des Hohlzylinders wird eine Flächenkathode zum Einsatz kommen. Die Möglichkeiten zur Beobachtung der Materialprobe während der Exposition sind durch ein neues Design des Vakuumgefäßes gegenüber PSI-2 deutlich erweitert. Auch für JULE-PSI kommt ein Laser zur Erzeugung transienter Wärmelasten (Pulsenergie 100 J, Pulsdauer 1 ms) zum Einsatz.

Aufbau und Inbetriebnahme von JULE-PSI erfolgt zunächst außerhalb des Kontrollbereichs des HML. Der Umzug ins HML erfolgt nach der für den Betrieb von JULE-PSI notwendigen Ertüchtigung der Infrastruktur im HML (Bau einer neuen Heißen Zelle).

bild_forschung_psi-2_01

Konstruktionszeichnung von JULE-PSI.

Kontakt

Dr. Gerald Pintsuk

Telefon 02461 61-6383
Telefax 02461 61-6435
g.pintsuk@fz-juelich.de


Servicemenü

Homepage