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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Ziel der Kernfusionsforschung ist es, die Verschmelzung leichter Atomkerne als neue und quasi unerschöpfliche Primärenergiequelle zu erschließen. Basierend auf den nahezu überall aus Wasser und Stein gewinnbaren Rohstoffen Deuterium und Lithium soll die Fusion in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts maßgeblich zum Ersatz von Öl, Gas und Kohle beitragen. Fusionskraftwerke werden keine Treibhausgase erzeugen. Schwere, in ihren Auswirkungen über die unmittelbare Kraftwerksumgebung hinausgehende Störfälle sind unmöglich: Fusion ist nachhaltig und sicher - und trägt damit zu einer umweltverträglichen Energieversorgung bei.

Die Anstrengungen des Forschungszentrums Jülich zur Realisierung von Fusionskraftwerken verfolgen - eingebettet in die langfristigen Forschungsstrategien der Europäischen Union und der Helmholtz-Gemeinschaft - die Priorität, zum Bau und zum späteren Betrieb des internationalen Tokamak-Experiments ITER in Cadarache/Südfrankreich und des Stellarators Wendelstein 7-X in Greifswald maßgeblich beizutragen. Jülich beteiligt sich auch heute schon an der Forschung für die Reaktorgeneration nach ITER - für "DEMO", wie das erste wirkliche Fusionskraftwerk heißt, das ca. 2040 Energie ins Netz speisen soll.

Jülich verfügt über weltweit anerkannte Expertisen im Bereich der Materialforschung für die erste Wand von Fusionsreaktoren, bei der Physik der Plasma-Wand-Wechselwirkung, hinsichtlich der Entwicklung von Diagnostikmethoden für die Plasmarandschicht, der Entwicklung numerischer Modelle und nicht zuletzt beim Engineering größerer Fusionsexperimente. Für diese vielfältigen Aufgaben werden in Jülich sehr unterschiedliche Experimentieranlagen betrieben (lineare Plasmaanlage PSI-2, die Wärmebelastungsexperimente MARION und JUDITH sowie diverse Laboreinrichtungen). Zusätzlich arbeiten Jülicher Wissenschaftler an mehreren Einrichtungen im europäischen und internationalen Umfeld, insbesondere am europäischen Großexperiment JET in England.


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