Suche

zur Hauptseite

Institut für Energie- und Klimaforschung

Navigation und Service


Homogenitätsmessplatz

Zur Qualitätskontrolle von Solarmodulen in Forschung und Industrie

Der Wirkungsgrad jedes industriell produzierten Solarmoduls muss vor seiner Auslieferung präzise vermessen werden.

Homogenitätsmessplatz

Für diese Messungen werden üblicherweise große Blitzlampen, sogenannte Flasher, benutzt. Das Lichtspektrum eines Flashers, das nur für die Dauer von wenigen Millisekunden emittiert wird, muss in seiner Intensität und spektralen Verteilung auf der gesamten Modulfläche der Sonneneinstrahlung möglichst nahekommen.

Somit sind die Parameter Homogenität, Intensität und spektrale Verteilung des emittierten Lichtes für eine zuverlässige Ermittlung des Modulwirkungsgrades sehr kritische Größen. Zur Qualitätskontrolle der Flasher wurde im Institut für Energieforschung - Photovoltaik (IEF-5) der Forschungszentrum Jülich GmbH ein Homogenitätsmesssystem entwickelt.

Auf einer den jeweiligen Anforderungen frei anpassbaren Fläche befinden sich symmetrisch verteilt bis zu 80 Sensoren zur zeitgleichen Messung der Beleuchtungsintensität. Ausgelöst durch den Blitz wird absolut synchron und ohne gegenseitigen zeitlichen Versatz die Information der Sensoren erfasst, zwischengespeichert und über ein Datenverarbeitungssystem an einen Auswerterechner übertragen.

Mittels einer umfangreichen Auswertung kann das Ergebnis in Form einer zweidimensional ortsaufgelösten und interpolierten, graphischen Darstellung gezeigt werden. (Siehe linkes Bild) Die verschiedenen Messergebnisse ermöglichen eine exakte Kalibrierung des Flashers.

Die Kenntnis dieser Werte ist Voraussetzung für eine exakte Wirkungsgradangabe der Solarmodule und somit für die Qualitätskontrolle einer industriellen Modulproduktion wichtig.


Servicemenü

Homepage