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Institut für Energie- und Klimaforschung

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PV OpMaat

Interreg Vlaanderen-Nederland unterstützt grenzüberschreitende Projekte für intelligentes, grünes und integratives Wachstum. Die Realisierung von PV OpMaat wird finanziell unterstützt von:

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Das Projekt PV OpMaat hat zum Ziel, Technologien, Prozessketten und Anwendungsszenarien für die Integration von Photovoltaik in die Gebäudehülle (BIPV) bereitzustellen. Hierbei besitzen insbesondere die derzeit nur in Ausnahmefällen energetisch genutzten Gebäudefassaden ein enormes Potential für die Energiegewinnung, indem durch die Integration von Photovoltaik ein Mehrfachnutzen entsteht (z.B. thermische Gebäudeisolation und Energiegewinnung).

Ein wichtiger Baustein zur erfolgreichen Entwicklung einer Industrie für gebäudeintegrierte Photovoltaik ist die Anpassbarkeit der Photovoltaik-Module an die Bedürfnisse der Bauindustrie. Hierbei spielt insbesondere die Flexibilität hinsichtlich Form und Größe eine entscheidende Rolle. Aufgrund ihres ästhetischen Erscheinungsbildes sowie ihrer grundsätzlichen Flexibilität hinsichtlich Form und Größe sind Dünnschichtsolarmodule die optimale Grundlage für die Entwicklung von BIPV-Komponenten. Im PV OpMaat Projekt werden deshalb BIPV-Produkte auf Basis der Dünnschicht-materialien CIGS und Perowskite erforscht.

Um dem Ziel der höchstmöglichen Flexibilität in Form und Größe von PV-Modulen Rechnung zu tragen und gleichzeitig die Kosten für die PV-Integration so gering wie möglich zu halten, wird in PV OpMaat ein neuartiges Konzept verfolgt. Bei der Herstellung von Photovoltaik-Modulen handelt es sich um einen globalen Weltmarkt, der von international agierenden Herstellern bedient wird. Bei der Baubranche hingegen handelt es sich meist um einen lokalen Markt, da Bauprodukte in der Regel im Umkreis weniger hundert Kilometer des Einsatzortes hergestellt werden. Um diese beiden Märkte zu koppeln, werden durch PV OpMaat Technologien bereitgestellt, die eine nachträgliche Anpassung von Form und Größe von Photovoltaik-Modulen erlaubt. Hierdurch können zum einen große Industrien durch die zentrale Herstellung der PV-Module genutzt werden und zum anderen ein lokaler Markt mit individuellen Besonderheiten bedient werden. Schlüsselkomponente für die Anpassbarkeit der PV-Module ist eine nachträgliche, laserbasierte Serienverschaltung der photovoltaisch aktiven Schicht auf dem Modul-Glas. Somit können beliebige Formen erzielt werden, welche an die architektonischen Ansprüche vor Ort angepasst sind.

Zur Erreichung der Projektziele steht ein breites wissenschaftliches Konsortium zur Verfügung, welches in engem Austausch mit der Industrie die genauen Anforderungen an die zu entwickelnden Prozesse und Technologien definieren wird und durch die Industrieteilnahme dynamisch während des Projektes justieren wird.

Projektpartner:

TNO, ECN, Universität Eindhoven, Hochschule ZUYD, Imec, Universität Hasselt, Universität Leuven, Forschungszentrum Jülich

Webseite:

www.pvopmaat.nl


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