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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Neues Verbundprojekt "ImmoRad"

12.03.2012

Das neue Forschungsverbundprojekt „ImmoRad - Grundlegende Untersuchungen zur Immobilisierung langlebiger Radionuklide durch die Wechselwirkung mit endlagerrelevanten Sekundärphasen“ wird seit Februar 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF gefördert.

Dieses Projekt liefert einen Beitrag zur Endlagersicherheitsforschung und beschäftigt sich mit anwendungsbezogener Grundlagenforschung zur Rückhaltung von Radionukliden in Endlagersystemen. In dem Projekt soll der strukturelle Einbau von Radionukliden in Wirtsminerale und der Einfluss der Mischkristallbildung in wässriger Umgebung auf die Migration bzw. Rückhaltung von Radionukliden untersucht werden.

Konkret sollen hierzu die strukturellen, physikalischen und thermodynamischen Eigenschaften endlagerrelevanter Verbindungen experimentell charakterisiert werden. Anschließende atomistische Modellrechnungen sollen Vorhersagen zum Langzeitretentionsverhalten für Radionuklide ermöglichen. Dadurch kann die Belastbarkeit von Aussagen zur Langzeitsicherheit verbessert werden.

An dem Projekt sind nationale und internationale Partner beteiligt: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), Paul Scherrer Institut PSI (Villingen, Schweiz), Universität Frankfurt und University Oviedo (Spanien).

Ansprechpartner: Frau Dr. Hildegard Curtius


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