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Institut für Energie- und Klimaforschung

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BMBF fördert nukleare Entsorgungsforschung

Das neue Forschungsverbundprojekt „Conditioning - Grundlegende Untersuchungen zur Immobilisierung langlebiger Radionuklide mittels Einbau in endlagerrelevante Keramiken“ wird seit Oktober 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF gefördert.

Das wissenschaftliche Ziel des Verbundprojektes ist es, ein Verständnis des Langzeitverhaltens von Radionukliden in keramischen Endlagerungsmatrizes unter endlagerrelevanten Bedingungen abzuleiten. Dies soll durch die Entwicklung thermodynamischer Modelle auf der Basis von experimentellen Daten und atomistischen Modellrechnungen erreicht werden. Die chemischen Prozesse lassen sich durch Methoden wie Mikroskopie, Spektroskopie und Diffraktion weitestgehend identifizieren, aber nur phänomenologisch beschreiben. Eine Quantifizierung der Abläufe und insbesondere die Extrapolation auf endlagerrelevante Zeiträume und Szenarien sind nur mit Hilfe belastbarer thermodynamischer Modelle möglich.
Neben der wissenschaftlichen Zielsetzung wird das Verbundprojekt durch eine starke Komponente aus dem Bereich „Nachwuchsförderung und Kompetenzerhalt“ geprägt. Das zeigt sich darin, dass über das Projekt im Wesentlichen junge Nachwuchswissenschaftler finanziert werden und zwei internationale Workshops vorgesehen sind, die von den Nachwuchswissenschaftlern in Eigenregie organisiert werden sollen.
Der Verbund wird vom IEK-6 (Dr. S. Neumeier) koordiniert und besteht aus insgesamt acht Partnern: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), RWTH Aachen, Leibniz Universität Hannover, Goethe Universität Frankfurt und Brenk Systemplanung GmbH (Aachen).


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