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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Abfallbehandlung

Bei der Anwendung von Radionukliden in Wissenschaft, Medizin und Technik fallen radioaktive Stoffe an, die als Abfall entsorgt werden müssen. Radioaktive Abfälle sind Stoffe, die meist aus einem nichtradioaktiven Grundstoff bestehen, der auf irgendeine Weise mit einem radioaktiven Stoff kontaminiert ist.

Das Ziel der Forschungsarbeiten zur Abfallbehandlung ist die Aufklärung der chemischen Strukturen, die Radionuklide in nichtradioaktiven Abfallmatrices ausbilden. Mit diesem Wissen können dann gezielt Methoden entwickelt werden, um Radionuklide aus diesen Abfallmatrices freizusetzen. Derart dekontaminierte Abfallmatrices können somit als Wertstoffe dem kommerziellen Stoffkreislauf wiederzugeführt werden. Von Interesse sind weiterhin die freigesetzten Radionuklide selbst. Auch bei diesen handelt es sich – sofern sie nuklidrein isoliert werden können – um Wertstoffe.

Im Mittelpunkt des Interesses bei der Abfallbehandlung steht zurzeit der Nukleargraphit. Nukleargraphit ist ein chemisch hochreiner Graphit, der in Kernreaktoren als Neutronenmoderator oder Neutronenreflektor eingesetzt worden ist. Durch den Einfluss der Neutronen sind in diesem Graphit Radionuklide wie Tritium (H-3) und Radiokohlenstoff (C-14) entstanden. Diese können zum Beispiel durch thermische Behandlung aus dem Graphit freigesetzt werden. Die freigesetzten Radionuklide sowie der Graphit selbst stehen dann für weitere kommerzielle Anwendungen zur Verfügung.

Zusatzinformationen

Leiter der Arbeitsgruppe

N. N.

Gebäude: 05.3, Raum:

Tel.: +49 2461 61-5299
Fax: +49 2461 61-2450


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