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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Nukleare Entsorgung

In Deutschland fallen bis 2022 aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie insgesamt rund 17.000 t abgebrannter Kernbrennstoff an. Dazu kommen etwa 300.000 m³ schwach- und mittelaktive Abfälle. Der Bereich nukleare Entsorgungsforschung des Instituts für Energie- und Klimaforschung (IEK-6) bearbeitet grundlagen- und anwendungsorientierte Forschungsarbeiten für die sichere Entsorgung dieser Abfälle.

In Jülich stehen die materialwissenschaftlichen Aspekte der nuklearen Entsorgung bei den Forschungsthemen zur Langzeitsicherheit der Endlagerung und innovativen Entsorgungsstrategien im Vordergrund. Damit wird einerseits ein wesentlicher Beitrag zur wissenschaftlichen Basis für den Langzeitsicherheitsnachweis der Endlagerung geleistet und andererseits zur Flexibilisierung der Entsorgungsstrategien in Deutschland. Grundlagenorientierte Strukturforschung, Simulation und Festkörperchemie der Actiniden unterstützen dabei diese Entsorgungsforschung. Im Rahmen der Kernmaterialüberwachung werden die deutschen Beiträge zum IAEO Safeguards Unterstützungsprogramm koordiniert und stärken damit internationale Verifikationssysteme zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen.

Insgesamt sind die F&E Arbeiten in nationale und internationale Programme und Kooperationen eingebunden. Sie stellen einen wesentlichen Bestandteil des Forschungsprogramms Nukleare Sicherheitsforschung der Helmholtz Gemeinschaft mit den Themen Sicherheitsforschung zur Endlagerung, Immobilisierung von hochradioaktiven Abfällen und Reduzierung der Radiotoxizität hochradioaktiver Abfälle (Partitioning) dar. Eine Evaluierung durch internationale Experten findet regelmäßig statt.

Zusatzinformationen

Institutsleitung Entsorgungsforschung

Prof. Dr. Dirk Bosbach

Sekretariat:

Claudia Ruhnau

Gebäude: 05.3 Raum: 288

Tel.: +49 2461 61-5299
Fax: +49 2461 61-2450

c.ruhnau@fz-juelich.de


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