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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Die PKS-Inland

Die PKS-I bietet Expertise im Bereich schwach- und mittelaktiven Abfällen bundesdeutscher Verursacher. Gegründet wurde die PKS 1985 auf Initiative der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), deren Aufgaben auf das 1989 neu gegründete Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) übergingen. Im Auftrag des BfS (s. § 20 AtG) prüft und bewertet die PKS Abfälle und Abfallgebinde auf ihre Endlagerfähigkeit im Endlager Konrad.


Endlagerrelevante Eigenschaften, Radionuklidinventar und Containerparameter werden dokumentiert und von den unabhängigen Sachverständigen der PKS-I geprüft. Die Durchführung einer gründlichen und kompetenten Steuerung und Auswertung verlangt Kompetenz in verschiedenen wissenschaftlichen und technischen Fachbereichen.


Die PKS besteht aus einem Team von 9 Experten aus wissenschaftlich-technologischen Fachrichtungen wie Physik, Chemie und Ingenieurwesen, die Abfallkampagnen aus Kernkraftwerken, Großforschungseinrichtungen und Landessammelstellen begutachten. Sie ist somit gutachterlich tätig im Bereich der nuklearen Entsorgung. Kernaufgaben sind:

  • die Begutachtung von Verfahren der Abfallkonditionierung;
  • die Überprüfung und Bewertung der eingesetzten Analysemethoden, sowie von Messkampagnen zur zerstörenden und zerstörungsfreien Verifizierung von Inventarangaben;
  • die Überprüfung der Qualität und Zusammensetzung, sowie der Begleitdokumentation der radioaktiven Abfallgebinde, außerdem die Verifizierung der Einhaltung der geltenden Grenzwerte, bzw. die Erfüllung der spezifizierten Anforderungen an endlagergerechte Abfallgebinde;
  • die Analyse und Bestimmung der Eigenschaften endzulagernder Abfallprodukte, bzw. die genaue Kontrolle des Herstellungsverfahrens, das zur Serienproduktion endlagergerechte Abfallgebinde verwendet und als geeignet bewertet wird.


Die Organisationsstruktur und Aufgaben der PKS sind im QM-Handbuch festgelegt. Organisatorische Abläufe sind in Verfahrensanweisungen und Prozessbeschreibungen festgehalten. Die Leistungs- und unterstützenden Prozesse sind in die Prozesslandschaft des zertifizierten QMS des FZJ eingebettet. Zur Sicherung der fachlichen Qualifikation von Personal mit qualitätsrelevanten Tätigkeiten und zur Unterrichtung von Führungskräften und Mitarbeitern in Belangen des Qualitätsmanagements werden Informations-, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt.

Zusatzinformationen

Leiter der Arbeitsgruppe

Dr. Holger Tietze-Jaensch

Tel.: +49 2461 61-4688
Fax: +49 2461 61-8349

h.tietze@fz-juelich.de


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