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Institut für Energie- und Klimaforschung
Nukleare Entsorgung und Reaktorsicherheit (IEK-6)

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- Förderkennzeichen: 02NUK012E -

Grundlegende Untersuchungen zur Entwicklung und Optimierung von Prozessen zur Abtrennung langlebiger Radionuklide

Dieses BMBF Verbundprojekt beschäftigt sich mit Grundlagenforschung zur Abtrennung von besonders langlebigen und radiotoxischen Elementen aus hochradioaktiven Abfällen. Durch die Abtrennung dieser Elemente kann das Endlagervolumen für hochradioaktive Abfälle deutlich reduziert werden. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Abtrennung der dreiwertigen Actinde Americium und Curium dar, die sich chemisch sehr ähnlich zu den dreiwertigen Lanthaniden verhalten. Die Entwicklung und Optimierung von innovativen Prozessen für die selektive Abtrennung dieser Elemente steht dabei im Vordergrund der Untersuchungen.
Dieses Projekt wird in enger Kooperation mit den Universitäten Erlangen und Heidelberg, sowie dem Karlsruhe Institut für Technologie, vertreten durch das Institut für nukleare Entsorgung und das Institut für Anorganische Chemie, durchgeführt. In Jülich werden schwerpunktmäßig Fragstellungen zur Prozessentwicklung mittels flüssig-flüssig-Extraktion untersucht. Dabei wird ein fundiertes Verständnis des Extraktionsmechanismus auf molekularer Ebene angestrebt.
Ein Ziel des Projekts ist die Aus- und Fortbildung junger Wissenschaftler im Fachgebiet nukleare Entsorgungs- und Sicherheitsforschung, insbesondere um einen Kompetenzerhalt innerhalb Deutschlands zu fördern.
Dieses BMBF Verbundprojekt ist im Themenfeld „Grundlegende FuE-Arbeiten in der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zum Kompetenzerhalt“ im Rahmen des Förderkonzeptes „Grundlagenforschung Energie 2020+“ angesiedelt.

Ansprechpartner: Dr. G. Modolo, Dr. A. Wilden

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