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Institut für Energie- und Klimaforschung
Nukleare Entsorgung und Reaktorsicherheit (IEK-6)

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Safeguards

Stärkung internationaler Verifikationssysteme zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen

Im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags unterstellen sich seine 189 Mitglieder den Kontrollen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) mit dem Ziel, atomare Aufrüstung zu verhindern und die bereits bestehenden Waffenarsenale abzubauen. Die Implementierung und Weiterentwicklung von Techniken und Methoden zur internationalen Kernmaterialüberwachung (Safeguards) der IAEO bilden ein Kernelement dieser Bemühungen.

Im Auftrag des BMWi leitet das IEK-6 das gemeinsame FuE-Programm von BMWi und IAEO („IAEO-Unterstützungsprogramm“), mit dem das IAEO-Überwachungssystem dem Stand von Wissenschaft und Technik angepasst werden soll.
Die FuE-Aktivitäten umfassen die Entwicklung digitaler Kamera- und Siegelsysteme (DCM-C5, EOSS) und der Authentifizierung und Fernübertragung von Daten, die Entwicklung nuklearer Messmethoden und –techniken (LIBS, DMCA, HM-5, Krypton-85-Modellierungen), die Anwendung geophysikalischer Messverfahren zur Entdeckung nicht-deklarierter Nuklearaktivitäten, der Einsatz von Satellitenfernerkundung und Geoinformationstechnologien sowie die Bestimmung optimaler Inspektionsstrategien mittels Statistik und Spieltheorie. Außerdem werden neue Safeguards-Konzepte und Inspektionsregime erarbeitet bzw. implementiert, wie z.B. integrierte Sicherungsmaßnahmen („Integrated Safeguards“), der staatsspezifische Kontrollansatz („State-Level-Approach“), „Safeguards-by-Design“ für zukünftige Nuklearsysteme sowie Safeguards für geologische Endlager.

Visualisierung von baulichen Veränderungen einer kerntechnischen Anlage mittels Fernerkundung.Oben links: Aufnahme Zeitpunkt 1 , oben rechts: Aufnahme Zeitpunkt 2, unten links: farbliche Darstellung der verschiedenen Typen von Veränderungen, unten rechts: Intensität der Veränderungen


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