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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Profil

Die wissenschaftlichen Schwerpunkte des Instituts sind auf Sicherheitsaspekte der nuklearen Entsorgung, des nuklearen Brennstoffkreislaufs und den Betrieb nuklearer Systeme fokussiert, wobei die Material-, die Prozess- und die Systemkompetenz einen hohen Stellenwert einnehmen.

Die Forschungsaktivitäten zu materialwissenschaftlichen Aspekten der nuklearen Entsorgung insbesondere kernbrennstoffhaltiger hochradioaktiver Abfälle und der Sicherheit bestehender Kernreaktoren werden von ca. 70 Mitarbeitern bearbeitet.
Die wesentlichen Forschungsthemen sind auf

(1) die Langzeitsicherheit der Endlagerung

(2) neue Entsorgungsstrategien

(3) die Charakterisierung & Konditionierung radioaktiver Abfälle

(5) Ermittlung von Wirkungsquerschnitten

(6) Reaktortheorie

(7) Containmentphänomene und –prozesse

(8) CFD-Simulation

(9) Simulation und High Performance Computing in der Kerntechnik

fokussiert. Im Bereich der nuklearen Entsorgung werden materialwissenschaftliche Grundlagenforschung und anwendungsorientierte Entwicklungsarbeiten aufeinander abgestimmt bearbeitet.
Das IEK-6 betreibt radiochemische Labors mit alpha-dichten Handschuhboxen und Radionuklidabzügen sowie Heiße Zellen (GHZ) für Arbeiten mit hochradioaktiven Materialien. In den Kontrollbereichen stehen umfangreiche analytische Methoden zur Verfügung: α- und γ-Spektrometrie, prompte Gammaneutronenaktivierungsanalyse (PGNAA), Flüssigszintillation, ICP-MS, Rasterelektronenmikroskopie (FIB, ESEM), Röntgendiffraktometrie. Darüber hinaus werden Gamma-Scanner und tomographische Verfahren zur Untersuchung von Abfallgebinden eingesetzt.
Da im Bereich der Sicherheitsforschung für die Reaktorphysik keine eigenen Anlagen im Forschungszentrum mehr zur Verfügung stehen, ist die Verknüpfung mit Partnern aus dem In- und Ausland essentiell. Die stark vernetzte Nutzung moderner CFD-Simulationsmethoden unterstützt die vorgenannten Arbeiten ebenso wie diejenigen zum Spaltproduktverhalten.
Damit leistet das IEK-6 einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit bestehender und zukünftiger Reaktoren sowie die Entsorgung und Endlagerung radioaktiver Abfälle.
An der RWTH Aachen wird vom Lehrstuhl für Reaktorsicherheit und –technik, dem Lehrstuhl für die Entsorgung nuklearer Abfälle und dem Lehrstuhl für nuklearen Brennstoffkreislauf im Rahmen einer breiten Ausbildung das gesamte Spektrum der Kernenergienutzung (Brennstoffversorgung, Reaktorbetrieb und –sicherheit sowie Entsorgung) vermittelt, einschließlich eines Studentenpraktikums in den Kontrollbereichen des IEK-6.


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