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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Ozon-Klimawechselwirkungen

Die stratosphärische Ozonschicht schützt die Erde vor der schädlichen UV-Strahlung, ist aber ebenso ein wichtiger Faktor für die Temperaturverteilung in der Atmosphäre. Änderungen der Ozonschicht sind daher sowohl aus gesundheitlich/biologischer als auch aus klimatischer Sicht relevant. Umgekehrt bewirkt der globale Wandel Änderungen in Temperaturverteilung und Spurenstoffzusammensetzung auch in der Stratosphäre – mit Rückkopplungen auf das Ozon. Es ist daher eine Herausforderung, zuverlässige Prognosen über die Ozonschicht in einem sich wandelnden Klima zu geben.

Wichtige Prozesse, die in solchen prognostischen Modellen berücksichtigt werden müssen, werden in Flugzeug- und Ballonmessungen sowie Laborexperimenten am IEK-7 untersucht, ebenso wie die Verteilungen und Budgets relevanter Spurenstoffe (z.B. Halogene, Stratosphärenwolken). Das CLaMS-Modell des IEK-7 ermöglicht, die Sensitivität bestimmter Prozesse, die z.B. in solchen Feldexperimenten bestimmt werden, auf die Ozonverteilung zu untersuchen und unter verschiedenen Klimaszenarien zu testen.
Das IEK-7 arbeitet auch an der Bewertung möglicher Szenarien zukünftiger anthropogener Einflüsse auf die Ozonschicht, u.a. durch die Einführung z.B. der Wasserstofftechnologie oder Gedankenspielen zum Geoengineering zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels.

Einige ausgewählte Forschungsaktivitäten sind:

Arktischer Ozonverlust am 2.2.2010 in etwa 20km Höhe (in ppmv)Arktischer Ozonverlust am 2.2.2010 in etwa 20km Höhe (in ppmv)


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