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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Das Chemisch Langrangesche Modell der Stratosphäre (CLaMS)

Spurenstoffe in der Atmosphäre werden von Transportprozesse und von chemischen Reaktionen beeinflusst. Sowohl Transportprozesse als auch chemische Reaktionen laufen auf ganz unterschiedlichen Zeitskalen ab. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass Transport in der Atmosphäre von Transportbarrieren beeinflusst wird. Beispiele sind die Tropopause, oder Starkwindbänder ("Jets"). Für eine quantitative Beschreibung von Spurenstoffen müssen alle diese Vorgänge in einem numerischen Modell präzise wiedergegeben werden, man benötigt dazu räumlich hoch aufgelöste und hochdetaillierte numerische Modelle. Deren Simulationsergebnisse können dann einerseits umfassenden, qualitativ hochwertigen atmosphärischen Datensätzen und andererseits den Resultaten von globalen Klimamodellen gegenübergestellt werden.

Es ist weder möglich noch sinnvoll Modellstudien, die die prognostischen Fähigkeiten der Modelle verbessern, von solchen zu trennen, die auf die Auswertung von Feldmessungen und sonstigen Beobachtungen zielen. CLaMS wird genutzt zur Analyse von globalen, hochaufgelösten Satellitendaten, zur Analyse von Messungen hochfliegender Flugzeuge sowie von Ballonmessungen. Die Anwendungsgebiete von CLaMS umfassen die extratropische Tropopause, die Tropische Tropopausenregion, den Asiatischen Monsun, und den Polarwirbel.


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